Realms of the Haunting ist ein Computerspiel aus dem Jahr 1996. Das 3D-Action-Adventure aus der Egoperspektive wurde von Gremlin Interactive entwickelt und von Interplay für DOS veröffentlicht.

Spielprinzip Realms of the Haunting ist ein Action-Adventure. Das Spiel wird aus der Egoperspektive gespielt und kombiniert Rätsel mit Elementen eines Ego-Shooters.

Zwanzig verschiedene Monster können mit fünfzehn unterschiedlichen Waffen bekämpft werden. Dazu zählen neben Schusswaffen und Schwert auch ein Zauberstab zum Schleudern von Feuerbällen. Insgesamt bietet das Spiel 45 magische Items und 155 Inventargegenstände.

Die Handlung wird in insgesamt 120 Minuten an FMV-Sequenzen erzählt.

Handlung Der Spieler schlüpft in die Rolle von Adam Randall, der in einem spukenden Herrenhaus die Seele seines kürzlich verstorbenen Vaters befreien will.

Entwicklung und Veröffentlichung Bei dem Spiel handelte es sich um das bis dahin teuerste Projekt des Entwicklerstudios Gremlin. Laut Chefprogrammierer Tony Crowther wollte man ein echtes Horrorspiel erschaffen. Das Spiel wurde auf vier CD-ROMs veröffentlicht. Die Spiel-Engine heißt True 3DTM Engine. Die Gegner wurden per Motion-Capturing-Verfahren animiert.

Rezeption

Das Spiel hatte mit fast 92 % auf der mittlerweile eingestellten Wertungsaggregationsseite GameRankings eine sehr hohe Durchschnittswertung, wenn auch nur auf sieben Bewertungen basierend. Der Tester des deutschsprachigen PC-Spielemagazins PC Action lobte die Mischung aus Action und Rätseln sowie Atmosphäre und Soundtrack.

Im Fazit des PC-Games-Tests wurde der Spannungsbogen gelobt und von einer überragenden Qualität gesprochen. Weniger überschwänglich bewertete die Zeitschrift Power Play das Spiel. Der Tester bemängelte die Gegner-KI und zeigte sich vom Actionanteil enttäuscht sowie von den Rätseln ernüchtert. Grafik und Sound seien einigermaßen auf dem Stand der Zeit. Die Testerin von PC Player sah in dem Spiel eine eigenartige Mischung und empfand den Wechsel zwischen 3D-Grafik und FMV-Sequenzen als Bruch im Spielfluss.

Das englischsprachige Onlinemagazin GameSpot lobte die Qualität der Videosequenzen, kritisierte aber die eingespielten Sprachsequenzen während des Spielgeschehens. Der Spielumfang wurde als sehr hoch angesehen.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Action-Adventure Kategorie:Computerspiel 1996 Kategorie:Ego-Shooter Kategorie:Horrorspiel Kategorie:Windows-Spiel