Auf die Knie, Django (Originaltitel: Black Jack) ist ein Italowestern, der 1968 unter anderem in Israel entstand.Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr.Schwarzkopf & Schwarzkopf, München 2006, S. 563. Seine deutsche Version, die unvollständig war und auf 92 Minuten umgeschnitten wurde, erhielt die Erstaufführung am 4. Dezember 1969. Erst 2019 wurde in Deutschland die vollständige Fassung veröffentlicht.

Inhalt Banditenboss Black Jack Murphy (in der deutschen Synchronisation Django) lebt mit seiner Schwester und deren Ehemann in einer Geisterstadt. Der Überfall auf die Bank in Tusca City soll der letzte sein, danach möchte er den Bitten seiner Schwester nachgeben und sein Leben ändern. Er verläuft wie geplant, aber die Bande versucht, Murphy übers Ohr zu hauen. Zunächst ist der aber cleverer und heimst das gesamte Geld ein. Der Indianer Joe verrät ihn jedoch und führt die Bande in die Geisterstadt, wo sie das Geld holen, Jack foltern und Estelle zunächst vergewaltigen, später skalpieren und töten.Von da an ist Jack, der zum Krüppel wurde, von Rache besessen und erledigt die Bandenmitglieder nacheinander. Schließlich kidnappt er die Tochter von Skinner, seinem Hauptfeind, und versteckt sie in der Geisterstadt. In seinem Schmerz hält der Ehemann, Peter, Jack für den Indianer und ersticht ihn; bevor er stirbt, kann dieser noch Skinner erledigen.

In der geschnittenen deutschen Version tötet Peter Django (Jack) nicht, sondern nur Skinner. In der letzten Einstellung reitet Django dann davon.

Kritik Das Lexikon des internationalen Films urteilt knapp: „Primitiver und außergewöhnlich brutaler Italo-Western.“

Synchronisation Robert Woods: Klaus Kindler Rik Battaglia: Edgar Ott Federico Chentrens: Klaus Sonnenschein Larry Dolgin: Heinz Petruo Nino Fuscagni: Claus Jurichs

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1968 Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Italowestern