250px|rechts|Vereinswappen der Borussia

Der Artikel Borussia Mönchengladbach – Namen und Zahlen enthält Angaben zu Ereignissen und Persönlichkeiten in Verbindung mit der Fußballabteilung des Vereins Borussia Mönchengladbach. Dabei besteht er aus Statistiken und sonstigen Auflistungen, die aufgrund der oftmals tabellarischen Form der Informationen in diesen Artikel ausgelagert wurden, um den Hauptartikel nicht unnötig zu überladen.

Vereinstitel und Erfolge Meisterschaften Deutscher Meister (5) 1970 (34 Spiele; 23 Siege, 5 Unentschieden, 6 Niederlagen, 71:29 Tore, 51:17 Punkte, +42 Tordifferenz) 1971 (34 Spiele; 20 Siege, 10 Unentschieden, 4 Niederlagen, 77:35 Tore, 50:18 Punkte, +42 Tordifferenz) 1975 (34 Spiele; 21 Siege, 8 Unentschieden, 5 Niederlagen, 86:40 Tore, 50:18 Punkte, +46 Tordifferenz) 1976 (34 Spiele; 16 Siege, 13 Unentschieden, 5 Niederlagen, 66:37 Tore, 45:23 Punkte, +29 Tordifferenz) 1977 (34 Spiele; 17 Siege, 10 Unentschieden, 7 Niederlagen, 58:34 Tore, 44:24 Punkte, +24 Tordifferenz) Deutscher Vize-Meister (2) 1974 (Meister: FC Bayern München) (34 Spiele; 21 Siege, 6 Unentschieden, 7 Niederlagen, 93:52 Tore, 49:19 Punkte, +41 Tordifferenz) 1978 (Meister: 1. FC Köln) (34 Spiele; 20 Siege, 8 Unentschieden, 6 Niederlagen, 86:44 Tore, 48:20 Punkte, +28 Tordifferenz) Herbstmeister (4) 1969 (17 Spiele; 12 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen, 40:13 Tore, 27:7 Punkte, +27 Tordifferenz) 1974 (17 Spiele; 10 Siege, 3 Unentschieden, 4 Niederlagen, 41:24 Tore, 23:11 Punkte, +17 Tordifferenz) 1975 (17 Spiele; 9 Siege, 7 Unentschieden, 1 Niederlage, 35:15 Tore, 25:9 Punkte, +20 Tordifferenz) 1976 (17 Spiele; 12 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen, 37:16 Tore, 27:7 Punkte, +21 Tordifferenz) „Rückrundenmeister“ (5) 1971 (17 Spiele; 11 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen, 36:19 Tore, 25:9 Punkte, +17 Tordifferenz) 1974 (17 Spiele; 12 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen, 51:21 Tore, 27:7 Punkte, +20 Tordifferenz) 1975 (17 Spiele; 11 Siege, 5 Unentschieden, 1 Niederlage, 45:16 Tore, 27:7 Punkte, +29 Tordifferenz) 1978 (17 Spiele; 11 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen, 47:17 Tore, 26:8 Punkte, +30 Tordifferenz) 2015 (17 Spiele; 12 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen, 28:10 Tore, 39 Punkte, +18 Tordifferenz) Meister 2. Bundesliga (1) 2008 (34 Spiele; 18 Siege, 12 Unentschieden, 4 Niederlagen, 71:38 Tore, 66 Punkte, +33 Tordifferenz) 2. Platz in der 2. Bundesliga (1) 2001 (Meister: 1. FC Nürnberg) (34 Spiele; 17 Siege, 11 Unentschieden, 6 Niederlagen, 62:31 Tore, 62 Punkte, +31 Tordifferenz) Herbstmeister in der 2. Bundesliga (1) 2008 (17 Spiele; 10 Siege, 6 Unentschieden, 1 Niederlage, 36:18 Tore, 36 Punkte, +18 Tordifferenz) Staffelmeister der Regionalliga West (1) 1965 (34 Spiele; 23 Siege, 6 Unentschieden, 5 Niederlagen, 92:39 Tore, 52:16 Punkte, +53 Tordifferenz) Herbstmeister der Regionalliga West (1) 1965 (17 Spiele; 13 Siege, 1 Unentschieden, 3 Niederlagen, 53:21 Tore, 27:7 Punkte, +32 Tordifferenz) Westdeutscher Meister (1) 1920 als VfTuR 1889 München-Gladbach

DFB-Pokal DFB-Pokalsieger (3) 1960 3:2 gegen den Karlsruher SC 1973 2:1 n. V. gegen den 1. FC Köln 1995 3:0 gegen den VfL Wolfsburg

Vize-Pokalsieger (2) 1984 6:7 i. E. gegen den FC Bayern München 1992 3:4 i. E. gegen Hannover 96

Ligapokal/Supercup Ligapokal-Finale 1973: 2. Platz

Beim einzigen Auftritt im Ligapokal verlor die Borussia das Finale gegen den Hamburger SV am 6. Juni 1973 im Hamburger Volksparkstadion mit 0:4 (0:3).

Supercup-Finale 1995: 2. Platz

Gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund verlor Mönchengladbach als DFB-Pokalsieger am 5. August 1995 im Düsseldorfer Rheinstadion mit 0:1 (0:0).

Westdeutscher Pokal 1960 3:1 gegen den 1. FC Köln

Internationale Pokalendspiele UEFA-Pokalsieger (2) 1975 0:0 und 5:1 gegen Twente Enschede 1979 1:1 und 1:0 gegen Roter Stern Belgrad UEFA-Pokal-Finalist (2) 1973 0:3 und 2:0 gegen FC Liverpool 1980 3:2 und 0:1 gegen Eintracht Frankfurt Finalist Europapokal der Landesmeister 1977 1:3 gegen FC Liverpool Weltpokal-Finalist 1977 2:2 und 0:3 gegen Boca Juniors

Hallenfußball Im Finale des DFB-Hallenpokals des Jahres 2000 in der Münchner Olympiahalle konnte sich die Borussia mit 3:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth durchsetzen. Der Sieg wurde wegen des positiven Dopingbefunds des Spielers Quido Lanzaat mit 2:0 für Greuther Fürth gewertet.

2000 DFB-Hallenpokal: 2. PlatzDFB-Hallenpokal in München

Inoffizielle nationale Vereinswettbewerbe Supercup 1977: Sieger

Der Wettbewerb wurde erstmals inoffiziell zwischen dem Deutschen Meister Borussia Mönchengladbach und dem DFB-Pokalsieger Hamburger SV auf Initiative der Vereine ausgetragen. Die Borussia gewann das Spiel am 8. Januar 1977 im Hamburger Volksparkstadion mit 3:2 (2:0).

Fuji-Cup 1988: 2. Platz 1996: 3. Platz

Beim Fuji-Cup 1988 verlor die Borussia das im Augsburger Rosenaustadion ausgetragene Finale gegen den FC Bayern München mit 0:3. Am 8. August 1996 gewann die Borussia das Spiel um den 3. Platz in Baunatal gegen Borussia Dortmund.

Wintercup der Stadtwerke Düsseldorf Beim Wintercup handelt es sich um ein eintägiges Vorbereitungsturnier, das jeweils in der Winterpause der Bundesliga ausgetragen wird. Austragungsort ist die ESPRIT arena in Düsseldorf. Veranstalter sind die Stadtwerke Düsseldorf zusammen mit Fortuna Düsseldorf. Vier Mannschaften treten in den 45-minütigen Partien gegeneinander an. Steht es danach Unentschieden, wird der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Die Verlierer des ersten Spiels treten in einem kleinen, die Gewinner in einem großen Finale (Spieldauer ebenfalls 45 Minuten, ohne Pause) gegeneinander an. Bei den vier Teilnahmen in den Jahren 2007, 2010, 2011 und 2012 konnte sich die Borussia dreimal den Titel sichern.

2007, Platz 1: 2:1 gegen Bayer 04 Leverkusen 2010, Platz 1: 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf 2011, Platz 1: 5:3 n. E. gegen den FC St. Pauli 2012, Platz 2: 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf

Telekom Cup Im Jahr 2013 nahm die Borussia erstmals am Telekom Cup teil und war gleichzeitig Ausrichter des Kleinturniers. Nach einem 1:0 im Halbfinale gegen Borussia Dortmund am 20. Juli 2013 verlor die Mannschaft am 21. Juli 2013 gegen den FC Bayern München das Finale mit 1:5. Beim Telekom Cup 2014 belegte die Borussia nach einer 6:7-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Bayern München und einer 1:3-Niederlage im Spiel um Platz 3 gegen den Hamburger SV nur den vierten und damit letzten Platz.

Inoffizielle internationale Vereinswettbewerbe 1978 Kirin-Cup: Sieger (zusammen mit dem SE Palmeiras)

Spanische Sommerturniere 1972 Joan-Gamper-Trophäe: Sieger 1973 Trofeo Ciudad de Zaragoza: Sieger 1977 Trofeo Valencia Naranja: Sieger 1979 Trofeo Valencia Naranja: 3. Platz 1998 Trofeo Bahía de Cartagena: 2. Platz

Weitere Statistik und Vereinsrekorde

Bundesliga Die Borussia war nach dem Gewinn ihrer ersten deutschen Meisterschaft 1970 die erste Bundesliga-Mannschaft, die den Titel erfolgreich verteidigen konnte. Neben dem FC Bayern München (1972, 1973, 1974, sowie 1985, 1986, 1987 und 1999, 2000, 2001 als auch 2013–2023) ist Borussia Mönchengladbach die einzige Bundesliga-Mannschaft, die mindestens dreimal hintereinander (1975, 1976, 1977) Deutscher Fußballmeister wurde. In der Bundesliga-Saison 1986/87 gewann die Borussia vom 25. Spieltag an zehn Spiele hintereinander. Zusammen mit den ersten beiden Spieltagen der Folgesaison 1987/88 wurden insgesamt 12 Spiele am Stück gewonnen. Der Rekord von zehn Siegen in Folge wurde erst durch den VfL Wolfsburg in der Saison 2008/09 eingestellt. In der Saison 1974/75 blieb die Borussia in 17 Spielen ungeschlagen (11. – 26. Spieltag). Vier Unentschieden hintereinander wurden in der Saison 1968/69 (14. – 17. Spieltag), 1985/86 (27. – 29. Spieltag), 1990/91 (25. – 28. Spieltag) und 1991/92 (23. – 26. Spieltag) erspielt. Saisonübergreifend vom 34. Spieltag der Saison 1996/97 bis zum 3. Spieltag der Saison 1997/98. In der Saison 2013/14 gewann die Borussia die ersten acht Heimspiele in Folge. Insgesamt stand die Borussia 139 Spieltage auf dem ersten Platz der Bundesliga. (Stand nach der Saison 2019/20) Nach der Rückrunde der Saison 2018/19 belegt die Borussia mit 2560 Punkten den sechsten Platz in der Ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga. In der 2. Fußball-Bundesliga war die Mannschaft insgesamt 26 Mal Tabellenführer. Während der Saison 2007/08 übernahm die Borussia den ersten Platz am neunten Spieltag und blieb dort bis zum Saisonende. Mit 182 Punkten steht die Borussia in der ewigen Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga auf Platz 74 (Stand nach der Saison 2024/25). Einen negativen Vereinsrekord stellen zwölf sieglose Spiele in Folge in der Saison 2006/2007 dar (8. – 19. Spieltag). Ein weiterer Negativrekord sind die sieben Niederlagen in Folge aus der Saison 1989/90 (11. – 17. Spieltag). In der Saison 2015/16 wurde mit fünf Niederlagen aus den ersten fünf Spielen und 2:12 Toren ein neuer Negativrekord als schlechtester Saisonstart in der Bundesliga aufgestellt.

DFB-Pokal In der Erstrunden-Partie des DFB-Pokal am 18. August 2018 besiegte die Borussia den BSC Hastedt mit 1:11 (0:6).

Sonstiges Der höchste Sieg der Vereinsgeschichte wurde am 8. August 1965 beim Freundschaftsspiel gegen den FC Enzen mit 30:1 eingefahren. In den Jahren 1971 und 1975 wurde die Borussia zu Deutschlands Mannschaft des Jahres gekürt. Im Jahr 1975 wurde die Borussia von Sportjournalisten nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft und des UEFA-Pokals zu Europas Mannschaft des Jahres gewählt. Nach der Bundesliga-Saison 2001/02 war die Borussia vor dem SC Freiburg und dem FC Bayern München die fairste Bundesliga-Mannschaft und somit der deutsche Vertreter in der Fair-Play-Wertung der UEFA. Bei der Auslosung hatte die Mannschaft kein Glück, so dass die Teilnahme am Wettbewerb verwehrt blieb.

Kurioses Beim Spiel der Borussia gegen Hannover 96 (Endstand: 5:3) am 16. Spieltag der Saison 2009/10 schossen die Hannoveraner drei Eigentore, so viele wie noch nie durch eine Mannschaft in der Geschichte der Fußball-Bundesliga.

Sonstige Auszeichnungen Im Jahr 2003 wurde die Mannschaft vom Deutschen Krawatteninstitut mit dem Preis Krawattenmann des Jahres ausgezeichnet.

Personen Präsidenten Seit 1948 wird bei der Borussia das Amt eines Präsidenten besetzt. Der erste Präsident wurde der frühere Spieler Edmund Pulheim. In seiner Amtszeit trat der Verein im Jahr 1949 der Gemeinschaft der Vertragsspieler-Klubs bei, was den Weg zum Profi-Fußball ebnete. Edmund Pulheim (1948 – 1953) Theo Grams (1953 – 1954) Edmund Pulheim (1954 – 1957) Paul Wernecke (1957 – 1961) Udo Schulten (1961 – 1962) Helmut Beyer (25. April 1962 – 17. Juli 1992) Karl-Heinz Drygalsky (27. August 1992 – 30. September 1997) Wilfried Jacobs (1. Oktober 1997 – 8. September 1999) Adalbert Jordan (8. September 1999 – 27. März 2004) Rolf Königs (6. April 2004 – 19. März 2024) Rainer Bonhof (seit 19. März 2024)

Manager Mit dem Aufstieg in die Bundesliga 1965 wurde der Verein ab 1966 bewusst durch Sportmanager geführt. Erfolgreichster und am längsten amtierender Manager war Helmut Grashoff.

Helmut Grashoff (1966 – 15. Januar 1991) Rolf Rüssmann (15. Januar 1991 – 8. Juli 1992) Rolf Rüssmann (3. September 1992 – 10. November 1998) Edgar Walterscheidt (1. Dezember 1998 – 31. Januar 1999) Christian Hochstätter (2. Januar 1999 – 21. April 2005) Peter Pander (21. April 2005 – 8. März 2007) Christian Ziege (8. März 2007 – 18. Oktober 2008) Max Eberl (19. Oktober 2008 – Februar 2022) Roland Virkus (seit dem 15. Februar 2022)

Trainer Die folgenden Übungsleiter trainierten die Spieler der Borussia von 1946 bis 1964.

Hans Krätschmer (1946–1949) – Bezirksligameister 1947 Werner Sottong (1949–1950) – Oberliga-Aufstieg 1950 Heinz Ditgens zusammen mit Paul Pohl (1950 – 1951) Fritz Pliska (1951–1953) – Meister der 2. Liga West 1952 Fritz Silken (1953–1955)