Der Rosenknoten ist ein weniger bekannter, starker Stopperknoten, der besonders in der Segelschiffszeit auf Deckstoppern benutzt wurde. Die Benennung ist hier nicht eindeutig. Clifford W. Ashley nennt verschiedene Möglichkeiten einen Rosenknoten zu knüpfen, dessen Form sich unterscheiden und hebt aber besonders die Knoten #861 und #864 hervor, die mit Rosenknoten gemeint sein könnten.Clifford W. Ashley: Das Ashley-Buch der Knoten. Über 3800 Knoten. Wie sie aussehen. Wozu sie gebraucht werden. Wie sie gemacht werden. 6. Auflage. Edition Maritim, Hamburg 2005, S. 169 Beispiele Der Knoten wird grundsätzlich aus vier Parten (Kardeelen) gelegt, um von oben den Eindruck einer Rosenblüte mit Staubgefäßen zu bekommen.

Knüpfen mini|Gesamtansicht der verwendeten Knoten Zuerst legt man einen Kronenknoten (Kreuz, Hahnepoot), dann einen Wandknoten und dann nochmal einen Kronenknoten. Sind diese drei Arbeitsschritte getan, so zieht (formt) man das Gebilde locker zusammen und steckt den Wandknoten auf seinen Außenkanten nach. Das zuletzt gelegte Kreuz wird ebenfalls auf seinen Außenkanten nachgelegt, wobei die Parten jeweils nach unten durch den Knoten gesteckt und, nach weiterem gleichmäßigem Zusammenziehen, am Stamm kurz abgeschnitten werden. Zur besseren Ansicht der verschiedenen Kardeele werden hier vier verschiedene Farben verwendet.

Alternativen

Siehe auch Knotenkunde Liste der Knoten

Weblinks

Literatur (Auswahl) Hans Fehre: Seemännische Handarbeiten, Eckardt & Meßtorff, Hamburg 1937

Fußnoten

Kategorie:Seemannsknoten Kategorie:Stopperknoten, Takling oder Spleiß Kategorie:Zierknoten