Ekkehard Wenger (* 29. Mai 1952 in Stuttgart) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler.
Leben und Wirken Nach dem Abitur 1971 am Wagenburg-Gymnasium in Stuttgart studierte Wenger Physik und Wirtschaftswissenschaft in Stuttgart und München. 1978 promovierte er in Staatswissenschaften an der Universität München und erwarb 1980 den Abschluss als Diplom-Physiker an der Universität Stuttgart. 1986 habilitierte er sich in München mit der Schrift Freiwillig vereinbarte und erzwungene Organisationsregeln – Eine Analyse ihrer Wirkungen, dargestellt am Beispiel von Beschäftigungsverhältnissen. Von 1987 bis 2018 war er Professor für Betriebswirtschaftslehre, Bank- und Kreditwirtschaft an der Universität Würzburg.Lebenslauf Prof. Dr. Ekkehard Wenger, auf wiwi.uni-wuerzburg.de, abgerufen am 29. September 2026. Er hat nach eigener Angaben von 2018 im Anschluss Deutschland verlassenen.Konferenz Ludwig v. Mises Institut Sept. 2018, Fragestellung ab Min. 47:55
Wenger ist außerhalb des akademischen Betriebs insbesondere als Vertreter von Kleinaktionären bei Hauptversammlungen großer deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften und aufgrund dort geäußerter Kritik an den Unternehmensleitungen bekannt geworden. Er gilt als „streitbarer Anwalt der Kleinaktionäre“Die Zeit: ; Nr. 12 vom 15. März 2007, S. 38 und „Hauptversammlungsschreck“.Handelsblatt: Aktionäre entlasten IWKA-Vorstand, 12. Juli 2004; Frankfurter Allgemeine Zeitung: Konsolidierung mit geschwellter Brust 30. Mai 2008, S. 17.
Veröffentlichungen (Auswahl) Kursreaktionen auf steuerlich veranlasste Sonderausschüttungen – Die Auskehrung von EK 56 im Jahre 1994 (gemeinsam mit Chr. Kaserer), in: Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft. Heft 1, 15. Februar 2005, S. 1–72. Aktienkursgebundene Management-Anreize: Erkenntnisse der Theorie und Defizite der Praxis (gemeinsam mit L. Knoll), in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis. Heft 6, 1999, S. 565–591. Verfassungsbeschwerde gemäß § 93 Abs. 3 BVerfGG, in: Zeitschrift für Steuern und Recht. 5. Jg., Heft 19, 15. Okt. 2008, S. 300–309. Unternehmenserhaltung und Gewinnbegriff – die Problematik des Nominalwertprinzips aus handels- und steuerrechtlicher Sicht. Wiesbaden 1981. Die erfolgskonforme Abbildung von Zins- und Währungsswaps in der Handels- und Steuerbilanz (gemeinsam mit Chr. Kaserer und R. Bayer). In: DStR – Deutsches Steuerrecht. 33. Jg., 1995, S. 905–960.
Weblinks
Lebenslauf Prof. Dr. Ekkehard Wenger, auf wiwi.uni-wuerzburg.de Publikationsverzeichnis, auf bwl.uni-wuerzburg.de, Stand 2014 (im Internet Archive) Ekkehard Wenger, im WürzburgWiki Selbstbedienung pur, Interview in Süddeutsche Zeitung vom 5. Dezember 2009 hgn: Ekkehard Wenger. Staunen, stöbern, stänkern, auf sueddeutsche.de (11. Mai 2010) Ekkehard Wenger. Schreck aller Vorstände, auf manager-magazin.de (23. November 2004) Christian Litz: Der Besser-Wisser, auf waar.de (ursprünglich veröffentlicht 2004 in Brand eins)
Symposium zu Ehren von Prof. Dr. Ekkehard Wenger (2017), auf fa.mgt.tum.de
Einzelnachweise
Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert) Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) Kategorie:Mitglied der Mont Pèlerin Society Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Mann