Dorlisheim (elsässisch Dorelse) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass)
Lage Die Gemeinde Dorlisheim liegt an der Breusch, die hier die Vorbergzone der Vogesen verlässt und in die Oberrheinische Tiefebene eintritt, etwa 20 Kilometer westsüdwestlich der Innenstadt von Straßburg. Dorlisheim ist Endpunkt der Autoroute A352 von Duppigheim. Dorlisheim liegt an der Bahnstrecke Sélestat–Saverne und wird von TER-Zügen von und nach Straßburg und Sélestat bedient. Umgeben wird Dorlisheim von den Nachbargemeinden Molsheim im Norden, Altorf im Osten, Griesheim-près-Molsheim im Südosten, Rosheim Süden, Rosenwiller im Südwesten und Westen sowie Mutzig im Nordwesten.
Geschichte Ab 735 bekommt das Kloster Murbach mehrere Schenkungen in Dorolsham und Dorlosheim (Reg.Als.128 u. a.). In einer Bulle Papst Leos IX. für das Kloster Hohenburg erscheint Dorlisheim in einem (nachträglich) angefügten Besitzverzeichnis (Reg.Imp. III +847). 1120 wird es Torolfesheim genannt.
Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Dorlisheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Molsheim im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2021 Einwohner 1756 1902 2008 2078 2149 2128 2167 2408 2507 2616 Quellen: Cassini und INSEE
Wirtschaft Dorlisheim ist eine elsässische Weinbaugemeinde mit zahlreichen WeingüternWeingüter in Dorlisheim und Restaurants. Der Automobilhersteller Bugatti Automobiles hat hier eine Manufaktur, in der unter anderem der Bugatti Veyron 16.4 hergestellt wurde.
Persönlichkeiten Ettore Bugatti (1881–1947), Automobilfabrikant und Konstrukteur Jean Bugatti (1909–1939), dessen Sohn, Automobilfabrikant und Konstrukteur Roland Bugatti (1922–1977), ebenfalls Sohn von Ettore Bugatti, Automobilfabrikant und Ingenieur
Sehenswürdigkeiten Protestantische Kirche St. Laurentius Katholische Kirche St. Laurentius zwei Schlösser
Literatur Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 709–714.
Belege
Weblinks
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