Dying Fetus (engl. „Sterbender Fötus“) ist eine US-amerikanische Death-Metal-Band aus Annapolis, die 1991 gegründet wurde. Ihre Texte handeln von Politik, Gewalt und Religion und waren früher von Gore-Elementen durchsetzt.

Geschichte mini|links|Bassist Sean Beasly beim Summer Breeze 2016 mini|Schlagzeuger Trey Williams beim Summer Breeze 2016 1995 erschien das erste offizielle Album Infatuation with Malevolence in Eigenproduktion und bald darauf folgte auch eine Tour durch den Osten der USA. 1996 folgte das zweite Album Purification Through Violence, welches unter Pulverizer Records veröffentlicht wurde und wieder folgte darauf eine Tour durch ganz Amerika mit Szenegrößen wie Kataklysm oder Monstrosity.

Mit ihrem dritten Album Killing on Adrenaline, welches 1998 unter Blunt Force Records erschien, gelang ihnen auch international der Durchbruch. Es folgte auch eine große Tour durch Amerika und Europa. 1999 wurde ihr Debüt-Album Infatuation with Malevolence mit einigen Bonustracks wiederveröffentlicht. 2000 unterzeichnete Dying Fetus einen Plattenvertrag mit Relapse Records, ging auf US-Tour mit Kataklysm und Destruction und veröffentlichte die EP Grotesque Impalement, eine Zusammenstellung alter Songs, um den Fans die Wartezeit auf das neue Album zu verkürzen.

Nach 2000 brachten Dying Fetus ihr viertes Album Destroy the Opposition heraus, welches ein großer Erfolg wurde und wieder eine internationale Tour nach sich zog. Nach diesem Album und der Tour gab es heftige Debatten innerhalb der Band. Jason Netherton, Sparky Voyles und Kevin Talley verließen die Band und gründeten Misery Index. Als Ersatz stießen Mike Kimball, Sean Beasly, Erik Sayenga und Vince Matthews zur Band.

2003 erschien ihr fünftes Album Stop at Nothing, worauf mehrere Touren folgten. Im Jahr 2004 trennte sich Vince Matthews von der Band und 2005 verließ auch Erik Sayenga Dying Fetus. Nach über einem Jahr auf Drummer-Suche wurde 2006 Duane Timlin (ex-Divine Empire) als neuer Schlagzeuger angekündigt und Bassist Sean Beasly übernahm den zweiten Gesang. In dieser Besetzung wurde Anfang 2007 auch ihr sechstes Album, War of Attrition veröffentlicht. Noch im selben Jahr verließ Duane Timlin die Band jedoch wieder und wurde durch Trey Williams ersetzt. relapse.com; abgerufen am 8. August 2008 Im März 2008 verließ Gitarrist Mike Kimball die Band. roadrunnerrecords.com; abgerufen am 8. August 2008

Am 18. September 2009 erschien das neue Album Descend into Depravity. Es wurde bereits eine Woche zuvor in voller Länge als Stream veröffentlicht. Am 21. September 2009 wurde das Musikvideo zu Sheperd’s Commandment vorgestellt.

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen veröffentlichten sie im Juli 2011 die EP History Repeats… über Relapse Records. Diese enthielt ein neues Lied, sowie Coverversionen von Dehumanized, Napalm Death, Broken Hope, Bolt Thrower, Pestilence und Cannibal Corpse., abgerufen am 20. Juli 2011.

Der 2012 erschienene Tonträger Reign Supreme orientiert sich im Gegensatz zum sehr technischen Metal des Vorgängers wieder mehr zum alten Stil. Laut John Gallagher wurde auf eine zeitgemäße Produktion wertgelegt. Das Album erhielt fast durchweg gute Kritiken (Metal-Hammer: 6/7, Rock-Hard: 8/10, Metal.de: 8/10).

Diskografie

Studioalben 1995: Infatuation with Malevolence 1996: Purification Through Violence 1998: Killing on Adrenaline 2000: Destroy the Opposition 2003: Stop at Nothing 2007: War of Attrition 2008: Killing on Adrenaline (Remastered) 2009: Descend into Depravity 2012: Reign Supreme 2017: Wrong One to Fuck With 2023: Make Them Beg for Death

Demos und EPs 1993: Bathe in Entrails (Demo) 1994: Infatuation with Malevolence (Demo, Wiederveröffentlichung 1999) 2000: Grotesque Impalement (EP) 2002: Deepred/Dying Fetus (Split-EP mit Deepred) 2011: History Repeats... (EP)

Musikvideos 1998: Kill Your Mother Rape Your Dog 2003: One Shot, One Kill 2007: Homicidal Retribution 2009: Shepherd’s Commandment 2010: Your Treachery Will Die with You 2012: From Womb to Waste 2013: Second Skin 2017: Fixated on Devastation 2017: Panic amongst the Herd 2017: Die with Integrity 2018: Wrong One to Fuck With

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Death-Metal-Band Kategorie:Deathgrind-Band Kategorie:US-amerikanische Band