Der Nalón ist ein Fluss in Nordspanien, der durch die autonome Region Asturien fließt. Er ist der wasserreichste und längste Fluss Asturiens.

Geographie Der Nalón entspringt nördlich des Puerto de Tarna in der Gemeinde Caso in Asturien auf einer Höhe von 1.443 m als Fuente la Nalona und fließt in überwiegend nordwestlicher Richtung zum Kantabrischen Meer ab. Das Einzugsgebiet ist 4.921 km² groß und entwässert auf der Nordseite des Kantabrischen Gebirges 46 % der asturischen Landesfläche. Die höchste Erhebung bildet der Pico Torres mit 2.104 m. Infolge des ozeanisch geprägten, regenreichen Klimas weist das Gebiet eine hohe Dichte an Fließgewässern auf. Das obere Einzugsgebiet besitzt einen mittelgebirgsartigen Charakter mit zahlreichen Bergtälern, aus denen eine Vielzahl an Seitenbächen den Nalón speist. Im Unterlauf ist die Topographie flacher und eine beherbergt eine höhere Bevölkerungsdichte, insbesondere im Bereich der Großstadt Oviedo. mini|Einzugsgebiet des Nalón Nebenflüsse von links: Narcea mit 91 km; Caudal mit 61 km; Aller mit 42 km; Lena mit 32 km, Trubia mit 46 km, und der Cubia mit 41 km von rechts: Nora mit 67 km.

Ökologie, Flora und Fauna Die Oberläufe des Nalón und vor allem seiner linksufrigen Nebenflüsse liegen in mehreren Naturparks, Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten. Dazu zählen zum Beispiel der Parque Natural de Redes, der Parque Natural de Las Ubiñas-La Mesa, der Parque Natural de las Fuentes del Narcea, Degaña e Ibias oder der Parque natural de Somiedo. Außerdem sind der Nalón als Fließgewässer, inkl. seiner Ufervegetationen, sowie seine größeren Nebenflüsse auf weiten Strecken als Natura 2000-Schutzgebiete ausgewiesen. Vor allem in den von Menschen weniger besiedelten Oberläufen leben zahlreiche geschützte und teils seltene Tierarten, wie der Europäische Braunbär, der Pyrenäen-Desman, die Wiesenweihe oder die Waldschnepfe. Diese Schutzgebiete beherbergen auch eine Vielzahl unterschiedlicher Vegetationen und Habitate, beispielsweise alpine und boreale Heiden, Nadel- und Laubwälder, Feuchtwiesen, Auwälder und Moore.

Wasserkraftnutzung Der Nalón und seine Seitenflüsse werden intensiv für die Produktion von Wasserkraft genutzt. Zu diesem Zweck existieren zahlreiche Stauanlagen wie Flusswehre und Talsperren im Einzugsgebiet.

Orte am Nalón Gemeinde (Concejo) Pravia San Esteban, Muros

Gemeinde (Concejo) Soto del Barco San Juan de la Arena, Santianes, Corias, Pronga

Gemeinde (Concejo) Candamo San Tirso, Aces, Fenolleda, San Román, Grullos, Murias, Cuero

Gemeinde (Concejo) Grado Castañedo, Peñaflor, Santa María de Grado, Valduno

Gemeinde (Concejo) Las Regueras

Gemeinde (Concejo) Oviedo Pintoria, Caces, Puerto, Udrión, Godos, Olloniego, Tudela Veguín, Box,

Gemeinde (Concejo) Ribera de Arriba Palomar, Soto de Ribera, Ferreros

Gemeinde (Concejo) Langreo Barros, La Felguera, Sama, Ciaño

Gemeinde (Concejo) San Martín del Rey Aurelio Linares, El Entrego, Sotrondio, Blimea

Gemeinde (Concejo) Laviana Carrió, Pola de Laviana, Lorío, El Condao

Gemeinde (Concejo) Sobrescobio Oviñana

Gemeinde (Concejo) Caso Tanes, Campo de Caso, Sobrecastiello, Tarna.

Weblinks

Einzelnachweise

0Nalon Kategorie:Fluss in Asturien Kategorie:Fluss in Europa Kategorie:Fluss in Spanien