Willy Mehlmann (* 24. Januar 1936; † 30. Juli 2026) war ein deutscher Fußballspieler, der von 1956 bis 1963 für BFC Viktoria 89 in der Oberliga Berlin und von 1963 bis 1965 für den VfL Osnabrück in der Regionalliga Nord im Tor stand.
Leben Mehlmann lernte das Fußballspielen beim Steglitzer SC Südwest. Später spielte er beim Steglitzer FC Stern 1900, wo sein Talent auffiel. Ab 1964 stand er in der damals erstklassigen Oberliga Berlin in 115 Ligaspielen für den BFC Viktoria 89 zwischen den Pfosten. Nachdem Viktoria 89 im Jahr 1963 nicht nur die Qualifikation zur neu geschaffenen Bundesliga verpasst hatte, sondern auch die zur ebenfalls neu geschaffenen Regionalliga Berlin, wechselte Mehlmann zur Saison 1963/64 zum VfL Osnabrück, der in der zweitklassigen Regionalliga Nord spielte. Der VfL zahlte für die Verpflichtung Mehlmanns eine Ablösesumme von 10.000 €. Mehlmann war der erste Spieler, für dessen Wechsel der Verein Geld bezahlte.
In Osnabrück setzte sich Mehlmann nach einem Konkurrenzkampf gegen den jüngeren Karlheinz Schelp durch, der zuvor Stammtorhüter des VfL gewesen war. Mehlmann wurde zum Mannschaftskapitän bestimmt, erlitt aber 1965 einen schweren Mittelhandbruch, der seine aktive Fußballkarriere nach 41 Ligaspielen beendete.
Mehlmann blieb in Osnabrück, machte sich mit einer eigenen Praxis als Masseur selbstständig und betreute in dieser Funktion bis Ende der 70er Jahre auch die erste Mannschaft des VfL Osnabrück. In den 80er Jahren war er für die Basketballer von Giants Osnabrück tätig. Daneben massierte er z. B. Udo Jürgens bei mehreren Auftritten in der Osnabrücker Stadthalle.
Einzelnachweise
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