miniatur|Filmaufnahmen mit Ernst Kahler, Werner Klemke, Lothar Kusche, Gertrud Klemke, Georg Kilian und Uwe Belz (v. l. n. r.) Klemke ist eine Dokumentarfilm von Uwe Belz von 1970 über den bekannten Gebrauchsgrafiker Werner Klemke.
Inhalt Der Film stellt das künstlerische Schaffen von Prof. Werner Klemke vor. Er berichtet über seine Arbeit und seine Techniken, es werden Grafiken in verschiedenen Büchern und der Zeitschrift Das Magazin gezeigt. Zu sehen sind auch seine Ehefrau, die Grafikerin Gertrud Klemke, der bekannte Kinderbuchautor Fred Rodrian, seine damalige Meisterschülerin Nuria Quevedo, der Schauspieler Ernst Kahler und der Schriftsteller Lothar Kusche.Klemke DEFA-Stiftung, mit ausführlicher Inhaltsangabe Die Aufnahmen werden durch die humorvolle Art des dargestellten Künstlers belebt.
Hintergründe
Klemke war einer der ersten Dokumentarfilme von Uwe Belz und sein erster von zahlreichen weiteren über Künstler in der DDR. Prof. Werner Klemke war ein bekannter und beliebter Grafiker in der DDR, besonders durch seine humoristischen Illustrationen in der Zeitschrift Das Magazin.
Der Film wurde durch das DEFA-Studio für Kurzfilme im Auftrag des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR auch für den Export hergestellt und am 20. November 1970 erstmals öffentlich gezeigt. Eine Szene mit dem damaligen Kulturminister Klaus Gysi musste nach der Premiere herausgeschnitten werden.Berlin Dokument. Die 1960er Jahre (12). Berliner Künstler Zeughauskino, zur Vorstellung am 17. und 18. September 2016 (PDF); mit Zitat der historischen Schnittanwwisung auf der Filmkopie: „Es sind an allen vorhandenen Kopien folgender Schnitt am Ende der Rolle 1 – in der Klaus Gysi als Minister für Kultur vorgestellt wird und sich zum künstlerischen Schaffen Klemke’s äußert – zu machen.“; auf dem Zeughausinformationsblatt ist auch das DEFA-Zitat abgedruckt.
Die DEFA schrieb: „Der Film erzählt in feuilletonistischer Form über den bekannten Grafiker, Maler, Bühnenbildner, Karikaturisten und nicht zuletzt Buchgestalter, Professor Werner Klemke. Der Film tut dies in künstlerisch überzeugender Weise, ohne formale, überflüssige Floskeln. Es lag nahe, einen so humorvollen als auch liebenswert-klugen Menschen (...) selbst zu Wort kommen zu lassen, um so einen noch besseren Eindruck von diesem Künstler und seiner Art zu denken, zu arbeiten und zu leben zu erhalten. (...) Ein Vorzug des Films besteht darin, dass er es vermeidet, eine lückenlose Biografie des Künstlers zu liefern.“
Der Film wurde 2016 im Berliner Zeughauskino mit weiteren Künstlerdokumentationen wieder gezeigt.
Auszeichnung 1970 XIII. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche, Ehrende Anerkennung
Weblinks
Klemke DEFA-Stiftung Klemke Filmportal Klemke Dokumentarfilmgeschichte
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1970 Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:DDR-Film Kategorie:Filmbiografie über Künstler