Der Totenwald von Zeithain ist ein DEFA-Dokumentarkurzfilm von Richard Groschopp von 1946 über das ehemalige Kriegsgefangenenlager.
Inhalt und Hintergründe
Der Film zeigt die Untersuchungen zu Massengräbern von etwa 30.000 sowjetischen und weiteren Kriegsgefangenen im ehemaligen Stalag IV H bei Riesa im August 1946. Dabei werden Leichenreste exhumiert, Zeitzeugen befragt und Archivunterlagen ausgewertet.Der Totenwald von Zeithain DEFA-Stiftung, mit detaillierter Inhaltsangabe
Der Totenwald von Zeithain war einer von nur wenigen DEFA-Dokumentarfilmen über die Verbrechen in Lagern der NS-Zeit.Jeanpaul Goergen, Atrocity films. Aufklärung durch Schrecken, in Filmblatt, 2005, S. 63–65 (PDF), erwähnte diesen als einzigen DEFA-Film unter zwölf Dokumentarfilmen über Lager in dieser Zeit, (es gab außerdem nur noch Todeslager Sachsenhausen (1946) und später Die Frauen von Ravensbrück (1968)) Er wurde später nur selten gezeigt. 2006 war er wieder im Berliner Kino Arsenal und im Museumskino der Technischen Sammlungen in Dresden zu sehen.Filme der DEFA-Produktion Sachsen 1946–1953 Filmblatt, zur Aufführung am 19. Mai 2006 im Arsenal; und Sachsen im Aufbau. Die Filme der DEFA-Produktion Sachsen 1946–1953 Filmblatt (PDF), zur Aufführung in Dresden am Oktober 2006 Eine Kopie befindet sich im Filmarchiv des Bundesarchivs.
Literatur Doris Hackbarth, Günter Scholz: DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme (und Vorläufer) 1946–1964. Berlin 1997. S. 6, mit kurzen Angaben
Weblinks Der Totenwald von Zeithain DEFA-Stiftung
Der Totenwald von Zeithain Dokumentarfilmgeschichte (Webarchiv)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1946 Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Kultur (Sowjetische Besatzungszone) TotenwaldvonZeithain Kategorie:NS-Opfer-Gedenken Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Kriegsgefangenschaft und Internierung (Zweiter Weltkrieg)