Sophia Neuß (* 2. Juli 2006 in Aachen) ist eine deutsche Beachvolleyballspielerin.
Karriere Sophia Neuß wuchs in einer sportaffinen Arztfamilie in Aachen auf: ihr Großvater Jürgen Neuß, wurde 1957 Deutscher Meister im Weitsprung in der Halle und Vater Michael Neuß gewann in den 1990er Jahren gleich mehrfach Deutsche Meisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich im Wasserspringen.Robert Esser: Opa, Sohn und Enkelin sind Deutsche Meister, in: Aachener Zeitung vom 20. September 2022Lars Voßen: Eine echte Sportlerfamilie: Sophia und Michael Neuß, Sporttalk in Aachener Zeitung vom 1. Juli 2026
Sophia Neuß spielte in ihrer Jugend zunächst Hallenvolleyball beim PTSV Aachen. Seit 2021 spezialisierte sie sich auf Beachvolleyball mit verschiedenen Partnerinnen und trat bei Jugendmeisterschaften und zunehmend auch bei anderen nationalen Turnieren an. Mit Mia Feldhaus wurde sie 2021 in Barby deutsche U16-Vizemeisterin. An der Seite von Mila Jancar gewann sie 2022 in Bottrop den deutschen U17-Bundespokal und wurde erneut in Barby deutsche U17-Meisterin.
Im Jahr 2023 wurde Neuß mit Jancar in Barby deutsche U18-Meisterin sowie Dritte bei der deutschen U20-Meisterschaft in Duisburg und Neunte bei der U18-Europameisterschaft in Madrid. Ein Jahr später gewann sie mit Josefine Meiser in Düren die deutsche U20-Meisterschaft. Darüber hinaus wurde sie mit Anna-Chiara Reformat Neunte bei der U19-Weltmeisterschaft im chinesischen Shangluo.
Nach ihrem Abitur trainierte Neuß seit Herbst 2024 in der Natio-Trainingsgruppe am Stützpunkt Stuttgart unter Leitung von Jörg Amann.
Im Jahr 2025 spielte Neuß vorwiegend mit Mareet Maidhof, mit der sie sich über die German Beach Tour für die deutsche Meisterschaft in Timmendorfer Strand qualifizierte und dort den neunten Platz erreichte. Außerdem erreichten die beiden auf der World Pro Tour jeweils Platz vier bei den Futures-Turnieren im französischen Lille und im türkischen Balıkesir sowie Platz neun bei der U21-Weltmeisterschaft im mexikanischen Puebla. Mit Clara Dreßen belegte Neuß bei der U20-Europameisterschaft in Madrid den siebten Platz und mit Rika Dieckmann stand sie im Dezember 2025 im Finale des FIVB Futures-Turniers in Laginha Beach auf den Kapverdischen Inseln.
Im gleichen Jahr konnte Neuß beim Nations Cup der Damen an der Seite von Clara Dreßen und gemeinsam im Team mit Schürholz/Maidhof im türkischen Balikesir die Gruppe gewinnen.
Neuß spielt 2026 an der Seite von Chenoa Christ. Die ersten FIVB-Challenge-Turniere endeten auf Platz neun im indischen Bhubaneswar und anschließend in Mexiko auf Platz siebzehn in Tlaxcala sowie erneut auf Platz neun in Nayarit. Es folgten weitere World Tour Stops in Xiamen/China, Nuvali/Philippinen, Alanya/Türkei. Auf der nationalen German Beach Tour stehen zwei Bronzemedaillen, zwei fünfte Plätze und zwei siebte Plätze in den Büchern. Auf der 2. Deutschen Beach Tour konnte Neuß mit Mareet Maidhof das „Rock the Beach“-Turnier auf Borkum gewinnen.
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Einzelnachweise
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