mini|Palais Kinsky Das Palais Kinsky war ein Palais am Schubertring 12 (ursprünglich Kolowratring 12) im 1. Bezirk von Wien. Es wurde 1863 durch Eugen Graf Kinsky von Johann Romano und August Schwendenwein im Stil der Neorenaissance erbaut. 1951 zusammen mit dem Zinshaus Schubertring 10 abgerissen, steht heute an dieser Stelle das Hotel Grand Ferdinand.

Geschichte mini|Nachfolgerbau

Das fünfgeschoßige Ringstraßenpalais wurde im Jahr 1863 durch den Adeligen Eugen Graf Kinsky von den Architekten Johann Romano und August Schwendenwein im Stil der Neorenaissance am Kolowratring 12 (heute Schubertring 12) erbaut.Kieslinger, S. 477

Die historistische Fassade, die im Erdgeschoß und im 1. Obergeschoß eine Rustika aufwies, gliederte sich in sieben Achsen. Über dem Portal befand sich ein Wappen der Grafen Kinsky. Unter den mittleren drei Fenstern des 2. Obergeschoßes lag ein Balkon. Die Fenster des 2. und des 3. Obergeschoßes betonten waagrechte bzw. Segmentgiebel-Verdachungen. Den Abschluss der Fassade bildete ein Kranzgesims.

1951 wurde das Palais Kinsky zusammen mit dem Zinshaus Schubertring 10 abgerissen. 1952 bis 1954 wurde an dieser Stelle ein Bürogebäude der Veitscher Magnesitwerke AG von Percy Faber errichtet.Architekturzentrum Wien Seit 2015 beherbergt es das Hotel Grand Ferdinand.Hotel Grand Ferdinand Wien

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Wien Kategorie:Innere Stadt (Wien) Kategorie:Palais in Wien Kategorie:Erbaut 1863 Kategorie:Zerstört in den 1950er Jahren