mini|Naffie Janha (2023). Foto: Joel Heyd Naffie Janha (geboren am 17. Dezember 1996 in Duisburg) ist eine deutsch-gambischewww.etalenta.agency. Bühnen- und Filmschauspielerin, sowie Hörspielsprecherin.
Ausbildung und künstlerische Laufbahn Naffie Janha wuchs im Ruhrgebiet auf und sammelte erste Bühnenerfahrungen im Jugendclub des Stadttheaters Duisburg. 2018 begann sie ihr Schauspielstudium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, das sie 2022 abschloss.
Nach einem Gastengagement am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (2021) trat Janha in der Spielzeit 2021/2022 ihr erstes Festengagement am Staatstheater Darmstadt an. Dort wurde sie mit Produktionen zur Woche junger Schauspieler*innen in Bensheim und dem Heidelberger Stückemarkt eingeladen und gewann bei den Hessischen Theatertagen.
Seit der Spielzeit 2023/2024 ist Janha festes Ensemblemitglied am Residenztheater München. Sie arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Claus Peymann, Miloš Lolić, Anna Karasińska und Luise Voigt zusammen. Zu ihren wichtigsten Rollen zählen Hedwig in Die Wildente, Yvonne in Yvonne, Prinzessin von Burgund und Auftritte in Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei. Letztgenannte Inszenierung wurde zum 62. Berliner Theatertreffen 2025 eingeladen und als Aufzeichnung in der Reihe Starke Stücke im Fernsehsender 3sat ausgestrahlt und ist zudem in der 3sat-Mediathek abrufbar.
Janha wirkte in mehreren Kurzfilmen und Filmprojekten mit, darunter Pflege (2020, Regie: Matías Boettner) und 0 Minuten Wartezeit (2019, Regie:Jens Georg). Auch im Fernsehen war sie u. a. in Szene Report zu sehen.
Janha ist Mitglied im Bundesverband Schauspiel (BFFS), im Ensemble Netzwerk und der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA).
Theater (Auswahl)
Stadttheater Duisburg (Jugendclub „Spieltrieb“)
2016: Mädchen wie die (als Mädchen / Mädchen im kurzen 20er-Jahre-Kleid). Von Katharina Böhrke und Ensemble. Inszenierung: Katharina Böhrke
Filmuniversität Babelsberg
2019: Kinder der Sonne (als Jelena Nikolajewna). Von Maxim Gorki. Inszenierung: Ines Bartholomäus 2020: No Body Online (Ensemble). Von Robert Lehniger und Ensemble Inszenierung: Robert Lehniger 2020: Judith (als Ephraim). Von Friedrich Hebbel. Inszenierung: Kathrin Wehlisch 2020: Der eingebildete Kranke (als Angélique). Von Molière. Inszenierung: Lisa Arnold
Hessisches Staatstheater Wiesbaden
2021: W 183 - Inside Westend (als Yorda). Von Adewale Teodros Adebisi und Ensemble. Inszenierung: Adewale Teodros Adebisi
Staatstheater Darmstadt
2022: Identitti (als Nivedita). Von Mithu Sanyal. Inszenierung: Salome Dastmalchi 2022: Drei Kameradinnen (als Hani). Von Golda Barton nach Shida Bazyar. Inszenierung: Isabelle Redfern 2022: Scrooge oder Weihnachten vergisst man nicht (als Licht). Von Martin Baltscheit nach der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Inszenierung: Eike Hannemann 2023: Jedermann ist niemand und niemand ist Jedermann (als Jedermann, Armer Nachbar, Dünner Vetter, Tod, Vater). Ein Meta-Mysterienspiel von Kieran Joel nach Hugo von Hofmannsthal (UA). Inszenierung: Kieran Joel 2023: Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne (als Mika). Live-Hörspiel von Eike Hannemann nach Jakob Martin Strid. Inszenierung: Eike Hannemann
Residenztheater München
2023: Minetti – Ein Portrait des Künstlers als alter Mann (als Ein Mädchen). Von Thomas Bernhard. Inszenierung: Claus Peymann 2023: Yvonne, Prinzessin von Burgund (als Yvonne). Von Witold Gombrowicz. Inszenierung: Miloš Lolić 2023: Welt/Bühne – Das gelobte Land: Szenische Lesung. Von Asiimwe Deborah Kawe. Einrichtung: Fabiola Kuonen 2024: Die Kopenhagen-Trilogie (alsTove I / Meine Freundin Nina). Nach Tove Ditlevsen, für die Bühne bearbeitet von Tom Silkeberg. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2024: Die Wildente (als Hedwig, ihre Tochter). Nach Henrik Ibsen. Inszenierung: Johannes Holmen Dahl 2024: Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei (als Manuela / Ein Lindenblatt). Von Bertolt Brecht als Fortschreibung von Björn SC Deigner. Inszenierung: Luise Voigt 2025: Was ich vergessen habe (diverse Rollen). Von Jürgen Berger und Anna Karasińska. Inszenierung: Anna Karasińska 2025: Das Gelobte Land (als Amaka / Kakye). Von Asiimwe Deborah Kawe, Inszenierung: Jakab Tarnóczi 2025: Nach Mitternacht (als Sanna). Von Cosmea Spelleken nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun. Inszenierung: Cosmea Spelleken 2026: Bernarda Albas Haus (als Magdalena, Bernardas Tochter). Von Rieke Süßkow nach Federico García Lorca. Inszenierung: Rieke Süßkow 2026: Hamlet AI (als Theaterintendantin). Von Michael Yates Crowley. Inszenierung: Michael Rau unter Mitarbeit von Ilja Mirsky und Lea Maria Unterseer (Im Rahmen des Welt Bühne-Festivals 2026) 2026: Ich. Und das, was ihr daraus macht (Ensemble). Von Delschad Numan Khorschid. Inszenierung: Daniela Kranz / Delschad Numan Khorschid (Im Rahmen des Welt Bühne-Festivals 2026) 2026: Bye Bye Lolita (Ensemble). Nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker. Inszenierung: Nora Schlocker
Hörspiele (Auswahl)
2023: Dhonielle Clayton: The Belles (6 Teile) (Valerie) – Bearbeitung und Regie: Petra Feldhoff (Hörspielbearbeitung – WDR)
Quelle: ARD-Hörspieldatenbank
Ehrungen und Auszeichnungen
2023: Nominierung für den Jugendstückepreis beim Heidelberger Stückemarkt für ihre Rolle als Hani in „Drei Kameradinnen“ 2023: Nominierung bei der Woche junger Schauspieler*innen für ihre Rolle als Hani in „Drei Kameradinnen“ 2025: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei (Residenztheater München) 2025: Nominierung für den Förderpreis beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.
Weblinks
Profil bei Castforward Talenta Ensemble-Seite des Residenztheaters München
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1996 Kategorie:Frau