Ulrich IV. von Heidegg, auch Heideck und Haidegg, (* im 12. Jahrhundert; † 7. November 1174) war Abt des Klosters Reichenau (1159–1169).
Leben Ulrich von Heidegg stammte wie sein Bruder Frideloh von Heidegg sowie Ulrich II. von Dapfen, Abt von 1088 bis 1123, von der Schwäbischen Alb um Reutlingen/Münsingen/Trochtelfingen.Hans Jänichen: Zur Genealogie der älteren Grafen von Veringen, In: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte, Kohlhammer 1968, S. 19f.Joh. Adams Kraus: Burg Haideck bei Trochtelfingen, In: Hohenzollerische Heimat, 1967, S. 20.
Nach dem Tod von Abt Frideloh am 11. März 1159F. Quarthal: Reichenau, Universität Stuttgart 1975 wurde er zum Abt der Reichenau gewählt.Hans Jänichen: Zur Herkunft der Reichenauer Fälscher des 12. Jahrhunderts, in: Helmut Maurer: Die Abtei Reichenau, Sigmaringen 1974, S. 277. Als Abt des Klosters Reichenau führte er das Amt im Sinne seines Bruders weiter. Er war jedoch „krank und schwächlich“, so dass neben ihm der Dekan Burkhard zum Leiter der Klosterangelegenheiten aufstieg. Kaiser Friedrich Barbarossa übertrug 1169 Diethelm von Krenkingen das Abtsamt.Hans Jänichen: Zur Herkunft der Reichenauer Fälscher des 12. Jahrhunderts, in: Helmut Maurer: Die Abtei Reichenau, Sigmaringen 1974, S. 287.
Einzelnachweise
Kategorie:Abt (Reichenau) Kategorie:Adliger Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1174 Kategorie:Mann