alternativtext=Bei der WORTSCHAU-Lesung in Leipzig am 28.04.2023|mini|Tangian bei einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse (2023)

Katia Tangian oder Ekaterina Tangian (* 19. Dezember 1975 in Moskau) ist eine deutsche Kunsthistorikerin, Künstlerin und Schriftstellerin.

Leben Tangians Eltern sind der Mathematiker und Ökonom Andranik Tangian und die Literaturwissenschaftlerin Olga Trifonowa-Tangian, Tochter des russischen Schriftstellers Juri Walentinowitsch Trifonow.

Tangian wuchs mit ihren Geschwistern, der Malerin Nina Römer (geb. Tangian, * 1978) und dem Musiker Mischa Tangian (* 1988), in Moskau auf. 1990 zog die Familie nach Deutschland.

Nach dem Abitur studierte Tangian Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Es folgte die Promotion an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe bei Beat Wyss in Kunstgeschichte. Parallel studierte Tangian Malerei und Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Helmut Federle und Thomas Ruff. Seitdem arbeitet sie als Kunstvermittlerin und Dozentin an verschiedenen Museen und Universitäten sowie als Gymnasiallehrerin.

Tangians Kurzgeschichten, Gedichte und Essays werden in zahlreichen Literaturzeitschriften und -anthologien veröffentlicht. Sie illustriert Kinderbücher und Buchcovers und zeichnet für das Artwork von t, einem deutschen Musiker, mit dem sie seit 2006 verheiratet ist, verantwortlich. Neben ihrer literarischen und künstlerischen Tätigkeit veröffentlicht sie kunsthistorische und kunstdidaktische Texte.

Tangian lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter bei Hannover.

Publikationen (Auswahl)

Zeit-Räume: Kunst in Glashäusern, Wunstorf 2008, . Spielwiese Kunstakademie. Habitus, Selbstbild, Diskurs. Olms, Hildesheim 2010, ISBN 978-3-487-14357-6 (zugleich Dissertation). Zur Sache: Kunstakademie, etcetera press berlin 2026, ISBN 978-3-949792-34-2 Dann eben Plan B. Moskauer Kindheit in den 1980ern, mikrotext verlag, Berlin 2026, ISBN 978-3-948631-72-7

Beiträge Roman. In: Konzepte, Literatur zur Zeit, Karlsruhe, Nr. 23, 2003, ISSN 0179-0676, S. 32–33. Windmühlen und Luftpaläste. In: Macondo, Die Lust am Lesen, Bochum, Nr. 12, 2004, ISBN 3-933794-12-9, S. 40. Peter erklärt: Wie man eine Spüle nicht anschliesst. In: DreckSack. Lesbare Zeitschrift für Literatur, 14. Jahrgang, Nr. 4, Berlin 2023, ISSN 2195-4410, S. 8. Ab jetzt einfach alles! In: außer:dem, Nr. 30, München 2023, ISSN 1613-6713, S. 38–44. achtzehn – zwanzig. In: Signaturen (online [abgerufen am 29. März 2024]), 24. November 2023. Von orakelnden Orkas und Tee trinkenden Trollen: Mit Buntstiften Geschichten erzählen. In: Kunst + Unterricht, Friedrich Verlag, Nr. 477–478, 2023, ISSN 0931-7112, S. 43–46. Kunstwerke aus der Schulpraxis. In: Glas, Alexander; Krautz, Jochen; Sowa, Hubert: Didaktik des Kunstunterrichts: Ein Lehrbuch für Studium und Praxis, Kohlhammer Verlag 2023, ISBN 978-3-17-037595-6, S. 57 ff. Zahnpastastreifen und Nagellackschichten. In: NAHAUFNAHMEN in Kooperation mit Sprengel Museum Hannover, WORTSCHAU, Neustadt / Weinstraße 2024, S. 77 ISBN 978-3-944286-43-3 Datscha-Stories. In: WORTSCHAU Nr. 44, Neustadt / Weinstraße 2025, ISBN 978-3-944286-46-4

Ausstellungen (Auswahl) 1992 Maison de la Culture Arménienne, Grenoble, Frankreich 2000 MAIS I, Bunker Köln-Ehrenfeld 2001 MAIS II, Bunker am Gesundbrunnen, Berlin 2002 Kulturmagazin Lothringen, Bochum 2002 Haus am Lützowplatz, Berlin 2002 Lange Nach der Museen, Miljiöö, Koblenz 2002 ‚emprise art award‘, Kunstforum NRW, Düsseldorf 2002 MAIS IV, 2. Biennale in Liverpool 2003 ‚Armenische Künstler in Köln‘, Alte Feuerwache, Köln 2003 MAIS V, Bunker am Alexanderplatz, Berlin 2017 Jubiläumsausstellung des Musischen Zentrums, Bochum

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Einzelnachweise

Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Frau