Alles andere zählt net mehr... ist das erste Studioalbum des österreichischen Austropop-Musikers und Liedermachers Wolfgang Ambros.

Produktion Wolfgang Ambros und sein Freund und Texter Joesi Prokopetz produzierten 1972 gemeinsam ihr erstes Studioalbum Alles andere zählt net mehr.... Das Album enthält mit Da Hofa einen der wichtigsten Austropopsongs, der in mehreren Publikationen und Artikeln als Initialzündung oder „Urknall“ des Austropops bezeichnet wird.1971 Schau, da liegt a Leich’ im Rinnsal pressreader.com; abgerufen am 7. November 2023

Von Anfang an dabei war Joesi Prokopetz, der damals hauptberuflich noch Maler war. Doch für das noch blutjunge Genre Austropop, damals noch Dialektwelle genannt, war es ein Meilenstein in der österreichischen Popkultur.

Titelliste Franz Pokorny, 60, Hausbesorger – 3:31 (J. Prokopetz, W. Ambros) Du bist wia de Wintasun – 3:22 (J. Prokopetz, W. Ambros) De oidn Leit – 3:05 (J. Prokopetz, W. Ambros) I Bin allan – 2:47 (J. Prokopetz, W. Ambros) Ollas aundre zöht net mea – 3:47 (J. Prokopetz, W. Ambros) Der Baum – 2:10 (J. Prokopetz, Walter Köck) De Bruckn – 3:00 (J. Prokopetz, W. Ambros) Da Hofa – 3:04 (J. Prokopetz, W. Ambros) Aun so an Plotz – 3:32 (J. Prokopetz, W. Ambros) Sexualvarbrecha – 3:40 (J. Prokopetz, W. Ambros) I bin nur a Pompfinewra – 4:54 (J. Prokopetz, W. Ambros)

Artwork Auf dem Cover sieht man Ambros allein auf einem eher kargen Feld oder Wiese, daneben ein kahler Baum. Diese Szenerie vermittelt ein Gefühl von Einsamkeit, Leere oder Nachdenklichkeit. Das könnte symbolisieren, dass in Ambros’ Leben bzw. in seinen Liedern etwas sehr Persönliches, Intimes mitschwingt – nicht laut und glamourös, sondern einfach menschlich und verletzlich. Der Titel Alles andere zählt net mehr... ist prominent, aber nicht übertrieben – er steht oben links, in einer klaren, nüchternen Schrift. Das net mehr (nicht mehr) wirkt resignativ, fast als Fazit oder Bekenntnis: Alles andere hat für Ambros keine Bedeutung, weil etwas Anderes wichtiger ist (Musik, Gefühle, das Wahre). Die Typografie unterstützt diese Haltung: sachlich, direkt, aber nicht aggressiv. Ambros schaut nach unten oder zur Seite, nicht direkt in die Kamera. Das wirkt nach innen gerichtet, nachdenklich – eher introspektiv als selbstbewusst im Sinne eines Show-Stars. Er präsentiert sich nicht laut, sondern subtil und mit innerer Tiefe.

Weblinks Alles andere zählt net mehr..., wolfgangambros.at

Alles andere zählt net mehr..., austriancharts.at

Einzelnachweise

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