Juana Sujo, auch Juana Sujovolsky (geboren am 14. Juli 1913 in Buenos Aires, Argentinien; gestorben am 12. Juli 1961 in Caracas, Venezuela), war eine argentinische Filmschauspielerin.

Leben Ihre jüdischen Eltern stammen aus Russland. Sie hatte zwei Schwestern, Berta und Anita. Als Juana vier Jahre alt war, zog die Familie nach Brasilien, wo sie zur Schule ging und Portugiesisch lernte.Sujo, Juana bibliofep.fundacionempresaspolar.org abgerufen am 16. Juli 2023 (spanisch) 1922 reiste Juana nach Deutschland, um Theater, Klavier und Sprachen zu studieren. Sie wurde von Ilka Grüning, einer Schülerin von Max Reinhard, unterrichtet. Dort lernte sie Lilli Palmer kennen. Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 musste Juana Sujo als Jüdin das Land verlassen. Sie kehrte nach Buenos Aires zurück und unterrichtete dort ihre erste Theatergruppen. Zudem trat Sujo auch in Ecuador, Chile und Peru auf. Ihr Filmdebüt gab sie 1939 im Film "La vida de Carlos Gardel". Sie spielte in 13 Filmen mit. Ihren letzten Filmauftritt hatte sie 1951 im Film "El demonio es un ángel".Juana Sujo in der Datenbank von IMDb, abgerufen am 16. Juli 2023 (spanisch) 1949 kam sie nach Venezuela für ein Engagement in dem Melodram La balandra Isabel llegó esta tarde (deutscher Verleihtitel „Das Teufelsweib von Santa Margarita“). Sie blieb in Venezuela und engagierte sich für die Entwicklung des Theaters. So gründete die Juana Sujo Estudio Dramático (heute: Juana Sujo School of Performing Arts). Sie lehrte unter anderem Manola García Maldonado.El último viaje de la actriz Juanita Sujo salta21.com verfasst am 14. März 2009, abgerufen am 16. Juli 2023 (spanisch) Luis Guillermo Villegas Blanco engagierte sie als Schauspielerin für den Film "El demonio es un ángel". Es war der erste Film des Studios Bolívar Films. Im Jahre 1955 gründete sie die venezolanische Theatergesellschaft. 1957 trug sie bei einem Konzert des Komponisten Aaron Copland in Caracas Worte von Abraham Lincoln vor, die die Menge elektrisierten. Das Konzert soll den Sturz des Diktators Marcos Pérez Jiménez ausgelöst haben.

Zu ihren Ehren tragen die „Escuela de Artes Escénicas Juana Sujo“ (Schule der Darstellenden Künste, Caracas) und der „Premio Juana Sujo a la actividad teatral venezolana“ (venezolanischer Theaterpreis) ihren Namen.Sujo, Juana bibliofep.fundacionempresaspolar.org abgerufen am 28. August 2023 (spanisch)

Filmografie

1939: La vida de Carlos Gardel 1940: Dama de compañía 1940: Flecha de oro 1941: La hora de las sorpresas 1941: Último refugio 1943: Cuando florezca el naranjo 1943: Eclipse de sol 1944: Nuestra Natacha 1945: Besos perdidos 1947: Como tú lo soñaste 1949: La trampa 1950: Agatha Valle 1950: Das Teufelsweib von Santa Margarita 1950: Maria La Loca 1951: El demonio es un ángel

Weblinks

Einzelnachweise

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