mini|hochkant|Shibata Renzaburō

Shibata Renzaburō ( ; geboren 26. März 1917 in Tsuruyama (Präfektur Okayama); gestorben 30. Juni 1978 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Man nannte ihn liebevoll verkürzt „Shiba Ren“.

Leben und Wirken Shibata Renzaburō studierte an der Keiō-Universität an der Abteilung für chinesische Literatur. Im Pazifikkrieg überlebte er 1945 als Sanitäter mit Glück, als er die südlichen Gewässern verlegt wurde. Das Transportschiff wurde in der Bashistraße angegriffen und versank, er wurde erst nach Stunden gerettet.

Nach dem Krieg war Shibata zunächst als Redakteur tätig. 1951 gewann er mit „Jesus no sue“ () – „Ein Nachkomme Jesus“ den Naoki-Preis. 1956 etablierte er sich mit „Nemuri Kyōshirō burui hikae“ () – „Notizen zum schläfrigen Spitzbuben Kyōshirō“ (1956–58), Sanada Jūyūshi () als Autor historischer Romane, und 1970 gewann er mit „Shibaren Sangokushi: Eiyū koko ni ari“ () den „Yoshikawa-Eiji-Literaturpreis“Der „Yoshikawa-Eiji-Literaturpreis“ () ist benannt nach dem Schriftsteller Yoshikawa Eiji (1892–1962)..

Das wahre Talent des Autors zeigt sich in den skurrilen Romanen „Akai Kagebōshi ()“ – „Roter Schatten einer Person“, „Miira Kan“ () – „Das Mumienhaus“, „Ijō no mon“ () – „Ein ungewöhnliches Tor“, „Chishiobue“ () –„Die blutüberströmte Flöte“ und in weiteren Romanen, in denen er seiner wilden Fantasie freien Lauf lässt und deren Schreibstil auf schnelle Handlungsführung ausgerichtet ist.

Anmerkungen

Literatur S. Noma (Hrsg.): Shibata Renzaburō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1360.

Weblinks

Biographien Shibata Renzaburō in der Kotobank, japanisch

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