Ich. Bin. So. Glücklich. ist ein im Jahr 2022 veröffentlichter Thriller des britischen Regisseurs Mike Barker. Die Literaturverfilmung basiert auf dem im Jahr 2015 erschienenen Roman Luckiest Girl Alive von Jessica Knoll.
Inhalt Im Jahr 2015 scheint die 35-jährige Tifani „Ani“ Fanelli, eine angesehene Redakteurin eines New Yorker Frauenmagazins, ein perfektes Leben zu haben. Während Ani die Hochzeit mit ihrem Freund Luke Harrison vorbereitet, trifft sie sich mit Aaron Wickersham. Der Dokumentarfilmregisseur möchte einen Kurzfilm über einen Amoklauf an einer Schule drehen, den Ani als Teenagerin überlebt hat. Er teilt ihr mit, dass sich auch ein ehemaliger Klassenkamerad von ihr, Dean Barton, an dem Film mitarbeiten möchte. Ani lehnt jedoch jede Beteiligung ab. Dean Barton wurde bei dem Amoklauf angeschossen, sitzt seitdem im Rollstuhl. Er ist nun ein erfolgreicher Schriftsteller und Verfechter der Waffenkontrolle.
Luke erzählt Ani, dass seine Firma ihm einen Job in London angeboten hat. Er schlägt vor, dass Ani ihn nach London begleitet und dort ein MFA-Programm absolviert, um mehr Zeit zum Schreiben zu haben. Sie stimmt zu, obwohl sie selbst ein Jobangebot der „New York Times“ erhalten hat, auf das sie seit Langem hingearbeitet hat. Später essen sie mit einem anderen Paar zu Abend, das zu Lukes Bekanntenkreis gehört. Der Ehemann entpuppt sich als Anis ehemaliger Lehrer Andrew Larson.
In Rückblenden wird gezeigt, wie Ani im Jahr 1999 in die renommierte Brentley School eintritt. Sie freundet sich schnell mit einer Clique beliebter Schüler an, zu der auch Dean, Liam und Peyton gehören. Ani wird auf einer Party von allen drei Jungen vergewaltigt. Sie erzählte es Mr. Larson, der sie ermutigte, zur Beweissicherung in ein Krankenhaus zu gehen und es ihrer Mutter Dina zu erzählen. Ani lehnte jedoch ab. Stattdessen vertraute sie sich ihrem Freund Arthur an, der von den drei Jungen ständig gemobbt worden war.
Anis Vergangenheit holt sie langsam ein, was ihre Beziehung zu Luke belastet. Der Regisseur Aaron teilt ihr mit, dass Dean sich mit ihr treffen möchte, um sich für die Behauptung, sie sei die Drahtzieherin des Amoklaufs gewesen, vor der Kamera zu entschuldigen. Ani stimmt zu, allerdings unter der Bedingung, dass sie sich erst dann mit Dean treffen muss, wenn sie dazu bereit ist. Währenddessen muss sich Ani mit ihrer Mutter Dina auseinandersetzen. Dina behauptet, Ani immer schwierig gefunden zu haben. Ani sei selbst an den Vergewaltigungen schuld gewesen. Außerdem behauptet Dina, dass Ani Luke nur wegen seines Geldes heiraten wolle.
Bei den Dreharbeiten zum Dokumentarfilm taucht Dean unerwartet früh auf und Ani flieht entsetzt. Rückblenden zeigen, wie die junge Ani mit dem Trauma durch die Vergewaltigungen zu kämpfen hat. Kurz nach den Vergewaltigungen findet ein Amoklauf in der Schule statt, der von Arthur und seinem Freund Ben verübt wurde. Peyton und Liam wurden getötet und Dean wurde schwer verwundet und ist seither querschnittsgelähmt. Vor den Beerdigungen verbreitete Dean das Gerücht, dass Ani mit ihm geschlafen und Arthur und Ben bei der Planung des Amoklaufs geholfen habe, weil er nicht ihr Freund sein wollte. Ani wird folglich von allen gemieden, einschließlich Dina, die sie beschuldigt, die Vergewaltigungen durch exzessives Trinken und Feiern verursacht zu haben.
2015 trifft sich Ani mit Dean, bei einer Lesung für Deans neuen Buches. Sie konfrontiert ihn mit der Vergewaltigung, Dean gibt den Missbrauch zwar zu, zeigt jedoch wenig Reue und droht, seine Geschichte über ihre Beteiligung an der Schießerei zu rekapitulieren, wenn sie es jemandem erzählt. Ani zeichnet das Gespräch heimlich auf. Von ihrer Chefin ermutigt schreibt sie schließlich einen Artikel für die New York Times.
Bei dem Probeessen für die Hochzeit erhält Ani den letzten Artikel, der kurz vor der Veröffentlichung steht, sehr zu Lukes Bestürzung, der sagt, er wünschte, sie hätte sich privat damit befasst. Ani gesteht dann, dass sie ihn benutzt hat, um sich vor ihrer Vergangenheit zu verstecken, und beschließt, ihn nicht zu heiraten.
Ani sieht ihre Karriere bei der New York Times. Sie erhält überwältigende Reaktionen von anderen Frauen, die ihr ihre Geschichten über sexuelle Übergriffe erzählen.
Produktion Im August 2015 meldete Deadline Hollywood, dass Lionsgate die Verfilmungsrechte erworben habe und feststünde, dass Reese Witherspoon den Film unter ihrer Marke Pacific Standard produzieren werde. Knapp sechs Jahre später, im Februar 2021, berichtete Deadline, dass Lionsgate und Witherspoon nicht mehr Teil des Verfilmungsvorhabens sind. Stattdessen seien unter anderem der Australier Bruna Papandrea mit seinem Filmstudio Made Up Stories sowie die US-Schauspielerin Mila Kunis als Produzentin und Hauptdarstellerin an der Verfilmung beteiligt.
Die Dreharbeiten zum Film begannen im Juni 2021 in Toronto und endeten im September desselben Jahres in New York City.
Luckiest Girl Alive wurde am 30. September 2022 in ausgewählten Kinos veröffentlicht. Der Film ist seit dem 7. Oktober 2022 über Netflix abrufbar.
Bewertung Laut Rotten Tomatoes werteten über 500 Nutzer den Film (Stand 21. Oktober 2022) zu 74 % positiv. Zur selben Zeit fanden 49 berufliche Filmkritiker den Film zu 43 % überzeugend.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2022 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Australischer Film Kategorie:Thriller Kategorie:Literaturverfilmung