Drudging the Mire () ist ein Album der australischen Funeral-Doom-Band Murkrat.

Geschichte Nachdem Becky „Nine-Iron“ Murkrat für eine Karriere als Profi-Golferin verlassen hatte und Aesthetic Death Records das Debüt der Band herausgegeben hatte, lud Mandy Andresen den Schlagzeuger Neil Dyer in die Band. Nach einer Split-EP mit Demons Gate spielte die Band in den Jahren 2009 und 2010 im Studio The Haunted Palace ein Folgealbum ein. Trotz der Beteiligung Dyers behielt sich Andresen das Songwriting vor und arbeitete allein die Stücke ohne Unterstützung aus, um eigener Unsicherheit durch den Austausch mit dem Bandmitglied vorzubeugen. Entsprechend fügte Dyer lediglich sein Schlagzeugspiel zu. Ausgehend von der Kooperation beim Debüt ging Andresen erneut einen Vertrag mit Aesthetic Death Records zur Veröffentlichung des Albums ein. Die Zusammenarbeit sei eine herausragende Unterstützung, die sie fortführen wolle solange dies möglich sei. Hinzukommend sei der Katalog des Labels beeindruckend.

Albuminformationen Drudging the Mire ist das zweite Studioalbum der Band. Das 2011 mit der Katalognummer ADCD 019 veröffentlichte Album enthält acht separate Stücke, die eine Gesamtspielzeit von 1:11:57 Stunden haben. Die Gestaltung übernahm Andresen selbst. Über Aesthetic Death Records erschienen 1500 CD-Exemplare. Die Texte des Albums zeichnen ausgehend von Andresens Gefühls- und Gedankenwelt unter „Wut und Verzweiflung“ ein „düsteres Bild der Menschheit“. Dabei bezieht sie sich in ihre Misanthropie ein.

Titelliste Processional: Drudging the Mire: 4:19 I, Rodent: 9:28 Faceless: 9:16 World: 7:19 Electric Womb: 14:49 The Mighty Spires: 10:35 Speak: 12:46 Berceuse – Slow Immersion: 3:25

Stil

Als „extravagante Melange“ aus Doom Metal, Black Metal und opernhaften Elementen wird Drudging the Mire als eigenständige Veröffentlichung zwischen Funeral Doom, Gothic Metal und diversen weiteren Einflüssen wahrgenommen. Mit minimalistischer Instrumentierung kombiniert Andresen eine Fülle an Einflüssen die Post-Industrial, Klassik, Dark Wave und verschiedene Metal-Spielarten einschließt. „Träges Drumming und eine schleppende Rhythmus-Gitarre“ bilden die Basis der Musik. Einschübe aus dem Repertoire des Dark Ambient tragen zu einer düster und verstörenden Atmosphäre bei. Als bestimmendes Element wird dabei von Andresen ihre Stimme eingesetzt. So nutze sie ihren vielfältigen Gesang, um individuelle „Klanggebilde“ zu gestalten.

Wahrnehmung Drudging the Mire sei „ein Werk von Puristen für Puristen“, so Yannick für Metal.de. Und als Veröffentlichung „zwischen Anstrengung und Offenbarung“ sei das Album kaum zu benoten schrieb Ralf Scheidler von Bloodchamber. Ähnlich einschränkend urteilten viele Rezensenten, lobten derweil jedoch meist das Album. Als, gerade für einen Kreis „Kenner und Anhänger des anspruchsvollen Dooms“, erweise sich Drudging the Mire als eine „mehr als interessante und aber auf jeden Fall sehr eindringliche neue Perspektive“. So schrieb Christian Wachter für das Musikmagazin Legacy, dass das Album „acht unglaublich intensive, eindringliche Songs“ präsentiere. Auch weitere Rezensenten, wie Moritz Grütz von Metal1.info lobten die Veröffentlichung als „tiefgründige, gefühlvolle und vor allem melancholische Musik, die zu beeindrucken, bisweilen gar mitzureißen vermag.“

Weblinks Drudging the Mire bei Discogs

Einzelnachweise

Kategorie:Album 2011 Kategorie:Album (Funeral Doom) Kategorie:Album (Gothic Metal)