Henriette Brunken, genannt Henny Brunken, (* 8. Januar 1913 in Bremen; † 22. Dezember 1993 ebenda) war eine Deutsche, die im Zweiten Weltkrieg Jüdinnen half. Sie wurde als Gerechte unter den Völkern ausgezeichnet.
Biografie
Brunken half im Winter 1944/45 zwei jungen Schwestern, eine von ihnen 17 Jahre alt, die sie als Zwangsarbeiterinnen bei Aufräumarbeiten auf einem Trümmergrundstück beobachtete, durch regelmäßige Lebensmittelzuwendungen. In Anbetracht von üblichen Denunzianten und harter Strafen bei Kontaktaufnahmen bedurfte es Mut und sie musste sehr heimlich agieren.Weser-Kurie vom 28. März 2011: Heimliche Helfer und der verhängnisvolle Verrat. Die beiden Schwestern überlebten bis zum Kriegsende und emigrierten dann nach Israel.
Brunken war verheiratet und hatte Kinder.
Ehrungen 1968: Gerechte unter den Völkern der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem 2021: Der Henny-Brunken-Weg in Bremen-Hemelingen, Ortsteil Hastedt erinnert an sie.Weser-Kurier Archiv vom 11. Februar 2013: Weg erinnert an Henny Brunken.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland) Kategorie:Person (Hemelingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1913 Kategorie:Gestorben 1993 Kategorie:Frau