mini|hochkant|Wappen der Breckefelden im Wappenbuch des Westfälischen Adels mini|hochkant|Wappen der Breckefelden in Siebmachers Wappenbuch Die Breckefelden (auch: Brekeveld, Brekelveld, Brekelfelde, Brechefelden o. ä.) waren ein ursprünglich westfälisches, später in Lübeck und anderen Städten ansässiges Adelsgeschlecht.
Geschichte Das Geschlecht stammt dem Namen nach aus der Hansestadt Breckerfeld im südöstlichsten Teil des Ruhrgebiets. Später gehörten folgende Familienmitglieder der Lübecker Zirkelgesellschaft an:Siehe Liste der Mitglieder der Zirkelgesellschaft.Verzeichniss der Mitglieder der Zirkelkompagnie, nebst Angaben über ihre persönlichen Verhältnisse, in: Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde, Band V, Heft 3. Lübeck 1888. Tidemann Brekelveld, Mitglied zu Trinitatis 1429, verheiratet mit Mechtild von Rentelen, hatte eine Tochter und drei Söhne: Anna (verheiratet mit Johann Darsow), Eberhard (Evert), Johann und Bertram. Evert Brekelveld, 1443 aufgenommen Hans Brekelveld, 1443 aufgenommen Bertram Brekelveld, 1447 aufgenommen Hans Brekelveld, 1448 aufgenommen Lorenz Brekelveld, 1495 aufgenommen Markus Brekelveld, 1484 als Halbmitglied aufgenommen Obwohl die Familie mit den oben genannten Personen in der Zirkelgesellschaft des Lübecker Patriziats vertreten war, hat sie zu keiner Zeit einen Ratssitz in Lübeck besessen.
Daneben erscheinen Mitglieder der Familie vielfach in Zollakten jener Zeit, so z. B. Hans Brecherfeld 1417/18 in London, Bernhard Brechyngfeld aus Hamburg 1396/97 in Yarmouth, Hildebrand Brekelfeld 1390/91–1421 London und La Rochelle, Reinhold van Brekelfeld 1421 London und La Rochelle, Arnold Breckerfeld aus Köln 1466/67–1473/74 in London und Sandwich, Hans Brekervelde, Bürger Lübecks, 1435–1443 in Plymouth, Lübeck und Portugal, Heinrich Brekerfeld aus Soest 1467/68 in London und Hermann Brekerfeld 1468 in London.Stuart Jenks: England, die Hanse und Preußen. Handel und Diplomatie 1377–1474, Teil III: Anhänge, Köln/Wien 1992, S. 850 und 868 (PDF, 45,2 MB).
Wappen Blasonierung: In Silber ein blauer Balken mit einer goldenen Korngarbe belegt. Auf dem Helm zwei schwarze nach links herüber gebogene Gemshörner. Die Helmdecken sind blau-silbern.Spießen (1901–1903), S. 20.
Siehe auch Aldenbreckerfeld
Literatur Max von Spießen: Wappenbuch des Westfälischen Adels, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 20; Band 2, Görlitz 1903, Tafel 47.
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht Kategorie:Familie der Zirkelgesellschaft