(20043) Ellenmacarthur ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 2. März 1993 von dem britisch-australischen Astronomen Robert McNaught am australischen Siding-Spring-Observatoriums (IAU-Code 413) bei Coonabarabran in Australien entdeckt wurde.

Der Asteroid gehört zur Hungaria-Familie, einer nach (434) Hungaria benannten Gruppe von Asteroiden. Charakteristisch für diese Gruppe ist die 9:2-Bahnresonanz mit dem Planeten Jupiter. Die Asteroiden dieser Gruppe besitzen nahezu kreisrunde Bahnen (mittlere Exzentrizität 0,08) mit Halbachsen von 1,7 bis 2 AE (also im innersten Bereich des Asteroidengürtels), die stark (17° bis 27°) gegen die Ekliptik geneigt sind.

Der Himmelskörper wurde am 7. April 2005 nach der britische Seglerin Ellen MacArthur (* 1976) benannt, die die Vendée Globe, eine Non-Stop-Regatta für Einhandsegler, in der Saison 2000–2001 als jüngste Teilnehmerin auf dem zweiten Platz absolvierte.

Siehe auch Liste der Asteroiden

Einzelnachweise

Weblinks

Discovery Circumstances von (20043) Ellenmacarthur gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union beim Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts (englisch)

Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser