mini|hochkant|Ingvild Wetrhus Thorsvik, 2022 Ingvild Wetrhus Thorsvik (* 19. November 1991) ist eine norwegische Politikerin der sozialliberalen Venstre. Von 2021 bis 2025 war sie Abgeordnete im Storting.
Leben Thorsvik stammt aus der Kommune Mandal und saß von 2011 bis 2019 im Kommunalparlament der Gemeinde. In den Jahren 2015 bis 2019 war sie dabei die stellvertretende Bürgermeisterin von Mandal. Parallel dazu studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Oslo. Im Jahr 2019 begann sie, als Juristin zu arbeiten.
Bei der Parlamentswahl 2021 zog Thorsvik erstmals in das norwegische Nationalparlament Storting ein. Dort vertrat sie den Wahlkreis Vest-Agder und wurde Mitglied im Justizausschuss. In ihrem ersten Jahr als Abgeordneter wirkte sie an der beim Norsk rikskringkasting (NRK) ausgestrahlten Dokuserie Folkevalgt – makt for nybegynnere mit, in der neue Abgeordnete in ihrem Arbeitsalltag begleitet wurden. Bei der Stortingswahl 2025 verpasste sie den Wiedereinzug. Entsprechend schied Thorsvik im Herbst 2025 aus dem Storting aus.
Positionen Thorsvik gehört zu den Befürwortern einer Liberalisierung der Gesetzgebung zu Schwangerschaftsabbrüchen. Im Jahr 2022 legte sie einen Gesetzesvorschlag vor, der das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche im norwegischen Grundgesetz verankern sollte.
Im Januar 2024 gab Thorsvik bekannt, dass sie den palästinensischen Journalisten Motaz Azaiza für den Friedensnobelpreis nominiert habe. Sie begründete ihre Nominierung damit, dass durch seine Bilder Menschen auf aller Welt Einblick in Gaza erhielten.
Weblinks
Ingvild Wetrhus Thorsvik beim Storting (norwegisch, englisch) Ingvild Wetrhus Thorsvik im Store norske leksikon (norwegisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Storting-Abgeordneter (Vest-Agder) Kategorie:Politiker (Lindesnes) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Venstre-Mitglied (Norwegen) Kategorie:Norweger Kategorie:Geboren 1991 Kategorie:Frau