rahmenlos|rechts|hochkant=0.3|Wappen v. Spilcker. Georg Arnold Spilcker, ab 1729 von Spilcker, (* 5. Januar 1722 in Stade; † 30. November 1794 ebenda) war ein deutscher Jurist und Gutsbesitzer.
Leben Er war der Sohn des Juristen Johann Heinrich von Spilcker, der 1729 in den Adelsstand erhoben wurde. Sophia Eleonora Spilcker geborene Gackenholz war seine Mutter. Er hatte Geschwister, den späteren AutorDerselbe: ... freye Uebersetzung der Satyren des Prinzen Kantimir, nebst noch einigen andern poetischen Uuebersetzungen und eigenen Gedichten.... Hrsg. C. Mylius, A. Haude und J. C. Spener, Berlin 1853. In: Katalog für die Bibliothek der Göritz-Lübeck-Stiftung zu Berlin. I: Zur deutsche Lit(t)eratur. Erste Abteilung, Gebrüder Grunert, Berlin 1886, S. 201.Politische Correspondenz Friedrich's des Grossen. Band 6, Verlag von Alexander Duncker, Berlin 1881, S. 568.Politische Correspondenz Friedrich's des Grossen. Band 7, Verlag von Alexander Duncker, Berlin 1881, S. 14, Anm. 1. und zuvor kgl. preuß. Oberstleutnant Hinrich (Heinrich) Eberhard von Spilcker († 1754) und Charlotte Luise von Spilcker († 1776), verheiratet mit dem Juristen in Celle Hinrich Daniel von Avemann; der jüngere Bruder war Ludewig Johann Moritz von Spilcker, der 1762 als Amtmann starb.
Ab 1741 studierte Spilcker Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Kiel. Danach war er als Justizrat und Hofgerichtsassessor an der Justizkanzlei und dem Hofgericht Stade tätig. 1784 erfolgte seine Ernennung zum Vizedirektor beider Institutionen. 1787 wurde er dann deren Direktor. Überliefert ist eine KorrespondenzJustiz-Canzlei Stade (Spilcker) 15. Oktober 1791, In: Günter Jung, Michael Rüppel (Hrsg.): Adolph Freiherr Knigge. Briefwechsel mit Zeitgenossen 1765 - 1796. Erläuterungen zu den Briefen. Wallstein, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1639-3, S. 444. aus 1791 mit Freiherren Adolph von Knigge.
Georg Arnold von Spilcker wurde Gutsbesitzer sowie Kirchenpatron zu Oese.
Ehrungen Die Universität Kiel verlieh Spilcker am 23. Dezember 1793 die Ehrendoktorwürde.
Literatur Johann Heinrich Pratje: Vermischte historische Sammlungen. Band 2, Hrsg. Vaterländischer Verein zu Stade zum Vortheil des Krankenhauses daselbst. Selbstverlag, Stade 1844, S. 461–463. V. Johann Wilhelm Franz Freiherr von Krohne (Hrsg.): Allgemeines Teutsches Adels-Lexicon darinn von den alten und neuen Gräflich-Freyherrlich- und adelichen Familien ihrem Alterthum, Ursprunge ... berühmten Personen gehandelt wird. Band 2/Teil 1/2, Dieterich Anton Harmsen, Hamburg 1776, S. 161.
Einzelnachweise
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