Der Chempark Krefeld-Uerdingen ist ein Industriepark in Uerdingen, Krefeld. Der von Bayer geprägte Standort geht auf das Jahr 1877 zurück, als die „Farbwerke vorm. Friedrich Bayer & Co.“ in Uerdingen die Produktion aufnahmen. Heute zählt es zu den drei Standorten von Chempark.

Er besitzt eine Fläche von 260 Hektar, auf denen 40 Betriebe ansässig sind. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter betrug 2024 über 7.000. Der zentrale Besucherempfang befindet sich an der Duisburger Str. 221 im Gebäude A6.

Zur Energieversorgung des Standorts gehört ein eigenes Stein-Kohlekraftwerk (Gebäude N230), für das im Jahr der Ausstieg aus der Kohle beschlossen wurde. Ersetzt wird es durch einen Elektrodenkessel, der die Produktionsbetriebe durch Dampf versorgen wird.

An der Bahnstrecke Duisburg–Mönchengladbach gibt es einen Haltepunkt Krefeld-Hohenbudberg Chempark. Zur Infrastruktur des Standorts gehören neben dem LKW- und Bahnverkehr auch ein eigener Hafen für den Schiffsverkehr am Rhein, über die Güter für die im Chempark ansässigen Betriebe umgeschlagen werden.

Das ehemalige Bayer-Kasino (Gebäude R55) des Bayer-Werks Uerdingen, 1961 durch die Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg entworfen, wurde im Jahr 2020 abgerissen, obwohl es unter Denkmalschutz stand.

Siehe auch Liste von Industrieparks in Deutschland

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Bauwerk in Krefeld Kategorie:Industriepark