mini|hochkant|Blauer Merkur, ausgegeben ab 1850 vom Kaisertum Österreich mit Stempel aus Bergamo. Eine Zeitungsmarke ist eine besondere Art von Briefmarke, die für das Verschicken von Zeitungen und Zeitschriften benutzt wird. Im späten 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert waren sie sehr verbreitet, fielen allerdings Mitte des 20. Jahrhunderts außer Gebrauch.
Geschichte 1851 veröffentlichte Österreich die erste Zeitungsmarke. Das Konzept der Zeitungsmarke war mäßig beliebt und verbreitete sich in Ländern wie Italien, den USA und Deutschland.
Oft wurden sie geschnitten und nicht gezähnt.
1853 erschienen in Österreich Zeitungsstempelmarken für die Umsetzung der Zeitungssteuer.
Der rote Merkur, eine österreichische Zeitungsmarke von 1856, ist wahrscheinlich die wertvollste bekannte Zeitungsmarke.
Die Zeitungsmarken des Deutschen Reiches erschienen am 1. November 1939 und waren für Sendungen von Drucksachen und Zeitungen nach dem Ausland bestimmt, welche entsprechend zu kennzeichnen waren.Amtsblatt-Nr.: 110/1939; S. 749 Andere Postsendungen durften damit nicht freigemacht werden. Ein Zwang, die Zeitungsmarken zu verwenden, bestand nicht.Michel Briefmarken-Katalog Europa, 1941; S. 184 Diese Marken waren bis zur Kapitulation 1945 gültig.Handwörterbuch des Postwesens; 2. Auflage; S. 815
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Briefmarkenart Kategorie:Zeitungen Kategorie:Zeitschriften Kategorie:Pressegeschichte