Roswitha Neu-Kock (* 1946) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.

Werdegang Nach einem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Geschichte an der Universität Münster und der FU Berlin wurde Roswitha Neu-Kock 1974 in Münster promoviert. Im Anschluss war sie in Museen, Denkmalpflege und an Universitäten tätig. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fördervereins Romanische Kirchen Köln verantwortete sie von 1986 bis 1989 die Herausgabe der Jahrbücher des Vereins. Von 1989 bis 2007 hatte sie die Leitung des Rheinischen Bildarchivs in Köln inne.

2007 wechselte sie in die von der Stadt neu eingerichtete Stelle als Referentin für Provenienzforschung, wo sie sich mit Kunstwerken in Kölner Museen befasste, die möglicherweise aus jüdischem Besitz stammten bzw. in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogen worden waren. In dieser Rolle war sie etwa mit den Recherchen um das Kokoschka-Gemälde Bildnis Tilla Durieux befasst, das nach längeren Verhandlungen und letztlichem Anrufen der Limbach-Kommission 2013 an die Erben Alfred Flechtheims restituiert wurde.

Publikationen (Auswahl)

Aufsätze

Einzelnachweise

Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Provenienzforscher Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in Köln Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Frau