Grametschlag ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Hochneukirchen-Gschaidt im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Das Dorf liegt südwestlich von Hochneukirchen auf einer baumfreien Anhöhe und ist über eine Stichstraße erreichbar. Der Ort entwässert in den Willersbach, der über den Zickenbach in die Pinka einfließt. Am umfasste die Ortschaft Adressen.
Geschichte Die allenfalls mittelmäßig bestifteten Bauern betrieben Ackerbau und Viehzucht, berichtete Schweickhardt, wobei sie Weizen, Korn, Hafer, Flachs sowie Mohn zogen und Rinder und Schafe hielten. Im Jahr 1822 wurde der Ort mit 13 einzelnen Häusern genannt, das nach Gschaidt eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Ziegersberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Aspang ausgeübt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Grametschlag drei Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 259
Bis zur Konstituierung der Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt am 1. Jänner 1971 war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Gschaidt.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Hochneukirchen-Gschaidt Kategorie:Ort im Bezirk Wiener Neustadt