mini|hochkant|Mazaki Jinsaburō Masaki Jinzaburō (jap. ; * 27. November 1876 in Sakaibaru, Präfektur Saga; † 31. August 1956 in Setagaya, Tokio) war ein konservativer japanischer General.
Leben und Werk Masaki Jinzaburōs Vater betrieb einen mittelgroßen Bauernhof in der Präfektur Saga. Nach einer Vorausbildung besuchte er ab 1896 die Heeresoffizierschule, an der er 1897 seinen Abschluss machte. 1933 wurde er zum General befördert und ein Jahr später zum Generalinspekteur der militärischen Ausbildung ernannt.
Zusammen mit General Araki Sadao wurde er als Anführer der ultranationalen Vereinigung Kōdō-ha. Er kam unter den Verdacht, an einem Plan zur Ermordung von Politikern beteiligt zu sein und wurde 1935 aus dem Dienst entlassen.
Im Jahr darauf, nach dem Putschversuch in Japan vom 26. Februar 1936, den Offiziere der Kōdō-ha unternommen hatten, kam er wieder unter den Verdacht der Unterstützung. Es kam zur Anklage, die mit einem Freispruch endete.
Nach Ende des Pazifikkriegs wurde Masaki als Kriegsverbrecher kurzzeitig festgenommen. Er wurde zwar freigelassen, durfte sich aber unter dem von Supreme Commander for the Allied Powers verfügten SäuberungenDiese Säuberungsaktion im öffentlichen Dienst entspricht der Entnazifizierung, fiel aber viel milder aus, als diese. nicht mehr öffentlich betätigen.
Anmerkungen
Literatur S. Noma (Hrsg.): Mazaki Jinsaburō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 940.
Kategorie:General (Japan) Kategorie:Träger des Ordens der Aufgehenden Sonne (Großkreuz) Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Schatzes Kategorie:Träger des Ordens El Sol del Perú Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur) Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1876 Kategorie:Gestorben 1956 Kategorie:Mann