Sibylle Tiedemann (* 1951 in Neu-Ulm) ist eine deutsche Regisseurin, Autorin und Filmproduzentin.
Leben Tiedemann machte 1977 ihren Abschluss in Freier Kunst und Kunstpädagogik an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel. Von 1980 bis 1986 studierte sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie DFFB in Berlin. Von 1993 bis 1995 arbeitete Tiedemann an der Filmschule ZELIG in Bozen als Gastdozentin. 2000 gründete sie die Produktionsfirma Tiedemann Film. Seit 2005 ist sie Mitglied der Deutschen Filmakademie.
Sibylle Tiedemann lebt in Berlin und Neu-Ulm.
Filmografie 1992: Colonna sonora (Dokumentarfilm) 1998: Kinderland ist abgebrannt (Dokumentarfilm) 2000: Verräter der Nation (Dokumentarfilm) 2001: Hainsfarth hatte einen Rabbi (Dokumentarfilm) 2004: Estland – Mon Amour (Dokumentarfilm) 2009: Briefe aus Chicago 2022: Ann Dorzback: Ein jüdisches Leben 2023: show me the way to the künstlerhaus (Kurzfilm, 8 Min., zusammen mit Heike Sauer und Reiner Schlecker zur Unterstützung des Künstlerhauses Ulm)
Ausstellungen, Bücher und Inszenierungen (Auswahl) Fotoausstellung Türkengetto, Kassel 1976 Buch über Fotografie Dies sind eben alles Bilder der Straße, 1979 Inszenierung von vier Kurzopern, Städtische Bühnen Trento 1989 Hörspiel Odeonfragment, 1992 Fotoausstellung LA – RESEARCH, Los Angeles 2005, Oberfahlheim 2006 Fotoausstellung Broken Landscapes, Galerie Semmler, Ulm 2006
Auszeichnungen (Auswahl) Deutscher Filmpreis, 1998 Dokumentarfilmpreis der Stadt Potsdam, 1998 Nominierung Grimme-Preis, 1999 Part. Prix Europa 2001 Kunstpreis der Stadt Neu-Ulm, 2007 German Jewish History Award, 2011
Weblinks
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises Kategorie:Träger des Obermayer German Jewish History Award Kategorie:Mitglied der Deutschen Filmakademie Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Frau