Die Balsohn-Alkylierung ist eine Namensreaktion der organischen Chemie, welche 1879 von M. Balsohn veröffentlicht wurde.

Übersichtsreaktion Bei der Balsohn-Alkylierung reagiert Benzol in Anwesenheit von Aluminiumchlorid mit Ethen zu Ethylbenzol.

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Reaktionsmechanismus Im vorgeschlagenen Reaktionsmechanismus reagiert das Ethen zunächst mit dem Aluminiumchlorid zu einem Carbeniumion. Das Carbeniumion wird anschließend nukleophil vom aromatischen Ring des Benzols angegriffen. Nachdem ein Proton abgespalten wurde entsteht unter Rearomatisierung das gewünschte Ethylbenzol.

zentriert|rahmenlos|hochkant=1.5|Reaktionsmechanismus der Balsohn-Alkylierung

Modifikation Neben Aluminiumchlorid lassen sich auch Schwefelsäure, Phosphorsäure, Phosphorpentoxid und Bortrifluorid zur Aktivierung verwenden. Außerdem ist die Reaktion nicht auf Ethen und Benzol beschränkt, auch andere Alkene und Aromaten lassen sich in der Balson-Alkylierung umsetzen. Dabei folgt die Alkylierung der para/ortho-Regioselektivität.

Anwendung Die Balsohn-Alkylierungen wurde bereits für industrielle Produktionen angewandt.

Einzelnachweise

Kategorie:Namensreaktion