Bażany (deutsch Basan, auch BaasanJohann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 14–15.) ist ein Ort in Polen in der Woiwodschaft Opole.
Geographie mini|Christkönigskirche Bażany liegt rund neun Kilometer südwestlich vom Gemeindesitz Kluczbork und etwa 42 Kilometer nordöstlich der Woiwodschaftshauptstadt Opole.
Südlich des Dorfes liegen weitläufige Kiefernwälder sowie das Naturschutzgebiet Rezerwat przyrody Bażany.Naturschutzgebiet Rezerwat przyrody Bażany Durch das Dorf fließt der Bach Borkówka.
Nachbarorte von Bażany sind im Nordwesten Borkowice (dt. Borkowitz), im Nordosten Kuniów (Kuhnau) und im Südosten Jaschine (poln. Jasienie).
Geschichte 1845 bestand das Dorf aus einer katholischen Schule, einem Vorwerk mit Schäferei und weiteren 41 Häusern. Im gleichen Jahr lebten in Basan 394 Menschen, davon 34 evangelisch. Ab 1874 gehört Basan zum Amtsbezirk Borkowitz.Territorial Amtsbezirk Borkenwalde
1903 entstand ein neues Schulgebäude im Dorf Die Volkszählung 1910 ergab für Basan 727 Einwohner, davon 700 polnischer Muttersprache, 27 deutscher Muttersprache und 721 katholischer Konfession. 1925 lebten in Basan 735, 1933 wiederum 696 Menschen. Am 29. Juli 1936 wurde das Dorf im Rahmen der ideologisch motivierten Germanisierung slawischstämmiger Ortsnamen in Wacholdertal umbenannt. Zum 1. April 1939 wurde Wacholdertal in die Landgemeinde Borkenwalde eingemeindet. Im gleichen Jahr wurde der Grundstein für den Bau der Christkönigskirche gelegt. 1942 wurde das Bauwerk fertiggestellt. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Landkreis Rosenberg O.S.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel das Dorf 1945 wie der größte Teil Schlesiens an Polen. Nachfolgend wurde der Ortsname Bażany offiziell und der Ort der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert. 1999 kam der Ort zum neu gegründeten Powiat Kluczborski (Kreis Kreuzburg).
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahlen von Bażany: Jahr Einwohner 1783 175 1830 246 1845 394 1863 434 1867 529 1902 732 1933 696 1947 696 2011 648GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 6. Juli 2017
Sehenswürdigkeiten römisch-katholische Christkönigskirche – zwischen 1939 und 1942 erbaut
Weblinks
Privater Internetauftritt über Bazany
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole Kategorie:Geographie (Gmina Kluczbork) Kategorie:Ort in Schlesien