mini|Friedo de Vries, 2018 Friedo de Vries (* 1964) ist Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück in Osnabrück.
De Vries wurde 1981 in den mittleren Dienst der Polizei Niedersachsen eingestellt. Nach dem Wechsel von der Schutz- zur Kriminalpolizei stieg er in den gehobenen Dienst auf.Michael B. Berger: Osnabrücker Polizeivizepräsident zum LKA-Chef ernannt in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 27. Mai 2018 Die Ausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst absolvierte er an der Polizei-Führungsakademie in Münster-Hiltrup. Danach leitete er den Zentralen Kriminaldienst (ZKD) in Wilhelmshaven. Weitere Verwendungen waren die Leitung der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg (ZKI), die Leitung eines Polizeikommissariats in Oldenburg und des Personaldezernates der Polizeidirektion Oldenburg. Außerdem war er Referent beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport. Ab 2010 war Friedo de Vries Polizeivizepräsident der Polizeidirektion OsnabrückDieser Mann wird der neue LKA-Chef in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 25. Mai 2018, wobei er sich von bisherigen Polizeivizepräsidenten wegen seiner kriminalpolizeilichen Prägung unterschied.
Am 24. Mai 2018 wurde Friedo de Vries vom niedersächsischen Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius zum Präsidenten des Landeskriminalamtes Niedersachsen ernannt.Friedo de Vries ist neuer Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen, Presseinformation des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport vom 1. Juni 2018 Damit folgte er in der Leitung dem im März 2018 in den Ruhestand verabschiedeten Uwe Kolmey.Neuer Chef: Osnabrücker leitet das LKA bei ndr.de vom 24. Mai 2018Warum der neue LKA-Chef nicht aus einem anderen Bundesland kommen soll in Rundblick – Politikjournal für Niedersachsen vom 22. Mai 2018
Im Juli 2018 sprach sich Friedo de Vries für die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung aus. Sie sei notwendig, damit Ermittler Straftäter überführen können, die im Internet bzw. im Darknet mit illegaler Ware wie Drogen, Waffen oder Falschgeld handeln.LKA-Chef will Vorratsdatenspeicherung zurück bei ndr.de vom 30. Juli 2018 Bei der Expertenanhörung vor der Einführung des neuen niedersächsischen Polizeigesetzes erklärte er 2018 vor dem Innenausschuss des Niedersächsischen Landtags die Online-Durchsuchung und die Quellen-Telekommunikationsüberwachung für unverzichtbar.Schießt Polizeigesetz übers Ziel hinaus? bei ndr.de vom 9. August 2018
Zum 1. Mai 2025 wechselte de Vries zur Polizeidirektion Osnabrück, wo er die Nachfolge des in den Ruhestand getretenen Polizeipräsidenten Michael Maßmann antrat.Wechsel an der Spitze der Polizeidirektion Osnabrück: Friedo de Vries wird neuer Polizeipräsident, Presseinformation des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung vom 9. April 2025
De Vries lebt in Osnabrück. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
Weblinks
Peer Hellerling: Neuer LKA-Chef über Terrorismus, Cybercrime und mobile Täterbanden in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 28. Juni 2018
Einzelnachweise
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