Arkona ist der Name eines Mehrzweckschiffes mit Heimathafen Stralsund, das vom Reedereizentrum der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung auf der Ostsee eingesetzt ist.
Geschichte Die Arkona wurde als Schadstoffunfall-Bekämpfungsschiff (SUBS) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) auf der Peene-Werft in Wolgast gebaut. Die Kosten betrugen 44 Millionen Euro. Reeder ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund.Peer Schmidt-Walther: Eisbrechen und mehr. Arkona gegen die kalte Pracht. In: ders.: Frachtschiffreisen. Als Passagier an Bord. Koehlers Verlagsgesellschaft, 2., überarbeitete Auflage, Hamburg 2010, S. 177–179, ISBN 978-3-7822-1016-4. Stand: 2005/2006.
Die Kiellegung des Schiffes fand am 15. Oktober 2003, der Stapellauf am 18. Juni 2004 statt. Das Schiff, das am 25. November 2004 fertiggestellt wurde, wurde am 2. April 2005 an seinem Heimathafen Stralsund in den Dienst des damaligen Wasser- und Schifffahrtsamtes Stralsund gestellt und löste den bisher tätigen Eisbrecher Stephan Jantzen ab.
Bereits ein Jahr nach Indienststellung stellte der Germanische Lloyd Mängel am Schiff fest. Im Januar 2008 wurde ihm die Klassifizierung entzogen. Das Schiff lag zu diesem Zeitpunkt zur Reparatur der Pod-Antriebe in der Stralsunder Volkswerft., wasserprafta via localxxl.com (Auszug), 15. Januar 2008. Seit Februar 2008 ist das Schiff wieder im Einsatz. Am 26. Oktober 2017 wurde das Schiff neu von Lloyd’s Register klassifiziert und am 21. Dezember 2017 wurde der noch bis zum 30. November 2019 gültige Klassenlauf bei DNV GL vorzeitig beendet.Equasis, nachgesehen am 4. Oktober 2018 (Login erforderlich).
Einsatz Das Schiff dient mehreren Zwecken:
Schadstoffunfallbekämpfung, Notschleppungen, Eisbrechen (bis 50 cm Festeis), Feuerbekämpfung, Wahrnehmung schiffahrtpolizeilicher Aufgaben und Bearbeitung von schwimmenden Seezeichen.
Antrieb Der Antrieb des Schiffes erfolgt dieselelektrisch. Das Schiff verfügt über zwei Pods mit Elektromotoren (Schottel SEP 2) mit einer Leistung von jeweils 1850 kW.
Ausrüstung Arbeitskran 22 m, 125 kN zwei Feuerlöschmonitore à 600 m³ je Stunde, Wurfweite 100 Meter, Wurfhöhe 25 Meter ein Wasser-/Schaummittellöschmonitor (400 m³ je Stunde) Schleppwindeanlage, Haltekraft 1.000 kN, 500 m Seil Ölsammeltank (35 m³) drei Ladetanks (400 m³) zwei Separationsanlagen à 320 m³ je Stunde
Kommunikation Search and Rescue Radar Transponder (SART) NAVTEX-Empfänger Inmarsat C Sailor Iridium-Satellitentelefon GMDSS-Funkanlage (Grenz-/Kurzwelle) mit einer max. Leistung von 500 Watt Digital Selective Calling-Funkanlage UKW-Funk BOS-Funk Flugfunkanlage D-Netz-Mobilfunkanlage Vodafone (D2) Wireless LAN
Bilder
Siehe auch Mellum Neuwerk Scharhörn
Weblinks
Einzelnachweise
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