Disko Line ist eine grönländische Passagierreederei.
Geschichte mini|Hauptsitz der Disko Line in Ilulissat Disko Line wurde 2004 als privates Reedereiunternehmen von Bürgermeister Ole Dorph, der später auch Direktor wurde, gegründet.Disko Line A/S. Dänisches Handelsregister (CVR). Anfangs verfügte Disko Line nur über das Schiff Najaaraq Ittuk.Skib ligger stille. Kalaallit Nunaata Radioa (18. Juli 2005). Im Januar 2006 kaufte das Unternehmen die Aviaq Ittuk von Arctic Umiaq Line.Nye tider for Ittuk’erne. Kalaallit Nunaata Radioa (4. Januar 2006). In den folgenden Jahren wurde die Flotte stark ausgebaut. Mittlerweile werden mehrere Schiffe mit einer jeweiligen Transportkapazität von 10 bis 60 Passagieren betrieben.Kontakt & Om. Disko Line. Im selben Jahr erhielt das Unternehmen durch einen Servicekontrakt mit der grönländischen Regierung Recht und Pflicht zum Linienverkehr in der Diskobucht.Diskobugten i Grønland. topas.dk. 2007 bot Disko Line an, auch Linienverkehr bis nach Uummannaq und Upernavik durchzuführen. Dies wurde von der Regierung abgelehnt, da dies nur mit staatlicher Subvention funktionieren würde. Stattdessen sollte auf den Luftverkehr gesetzt werden, der jedoch für die Passagiere teurer ist.Upernavik skibstrafik, men Hjemmestyret afviser. Kalaallit Nunaata Radioa (20. Juli 2007). Mit dem Servicekontrakt von 2016 sollte Disko Line auch den Passagiertransport in Mittel- und Südgrönland übernehmen.Mads Pedersen: Aluu Airlines ærgrer sig over misset servicekontrakt. Kalaallit Nunaata Radioa (15. September 2016). Dafür wurden auch Helikopter eingesetzt, falls die Eisverhältnisse in Südgrönland die Schifffahrt unmöglich machen sollten.Kenneth Elkjær: Disko Line: Vi er klar med ekstra midler til helikoptere. Kalaallit Nunaata Radioa (20. September 2016). Der Servicekontrakt führte zu monatelangen politischen Unruhen.Anton Gundersen Lihn: Naalakkersuisoq: Lad Disko Line finde fodfæste. Kalaallit Nunaata Radioa (17. Januar 2017). Trotz umfassender Kritik wurde der Servicekontrakt 2020 um zehn Jahre verlängert, allerdings ging der Luftverkehr wieder an Air Greenland über.Malik Brøns: Servicekontrakter om passagertransport på plads. Kalaallit Nunaata Radioa (6. November 2020). Ende 2025 wurde das neue Hybridschiff Maliina Ittuk mit Platz für 113 Passagiere nach sechs Jahren Bauzeit in Betrieb genommen. Wegen unzureichender Hafenverhältnisse wurde jedoch bereits im Februar 2026 beschlossen, das Schiff wieder außer Betrieb zu nehmen.Thomas Munk Veirum: Disko Line vil indstille sejlads med hybridskib. Sermitsiaq.AG (6. Februar 2026).
Flotte mini|Die Aleqa Ittuk 2018 in Aasiaat mini|Die Amaroq 2018 mini|Die mittlerweile nicht mehr in Betrieb befindliche Aviaq Ittuk 2017 in Qaqortoq mini|Die mittlerweile nicht mehr in Betrieb befindliche Sapangaq 2017
Mit Stand 2026 verfügt die Disko Line über fünfzehn Schiffe.Om Disko Line og Flåden. Disko Line.
Schiff Passagierzahl Baujahr Fahrtgebiet Maliina Ittuk 113 2025 Diskobucht und Südgrönland Najaaraq Ittuk 60 1999 Aleqa Ittuk 36 1983 Diskobucht Ukaleq 12 1997 Nanoq 12 2008 Amaroq 12 2011 Aarluk 12 2012 Sulisoq 12 2012 Arfivik 12 2014 Niisa 12 2019 Mikisoq 5 2021 Ice Force V 12 2009 Mittelgrönland Sirius 12 ? Norma 12 ? Bolatta 12 2009 Nilak 12 2008 Südgrönland Iluliaq 12 2009
Leitung Quelle:
Direktoren 2004–2007: Klaus Nordvig Andersen 2007–2010: Ole Dorph 2010–2012: Frederik Sandgreen und Peter Sørensen 2012–2017: Frederik Sandgreen 2017–2018: Finn Hansen 2018–2022: Noelle Simoud 2022–2023: Mike Rinno Kruse 2023–2024: Jørgen Sølvsten Nielsen seit 2024: Michael Sloth Højgaard
Aufsichtsratsvorsitzende 2004–2023: Jørgen Sølvsten Nielsen 2023–2024: Flemming Johannsen seit 2024: Jørgen Sølvsten Nielsen
Weblinks
Offizielle Webseite.
Einzelnachweise
Kategorie:Reederei (Grönland) Kategorie:Ilulissat Kategorie:Unternehmensgründung 2004