mini|hochkant|Maija-Liisa Komulainen, 1960 Maija-Liisa Komulainen (* 29. Januar 1922 in Kajaani, Finnland) ist eine finnische Innenarchitektin und Industriedesignerin.

Leben Maija-Liisa Komulainen graduierte 1949 vom Institut für Handwerk und Design in Helsinki. Von 1950 bis 1967 war sie in Helsinki tätig. Bei den Internationalen Erfinderwettbewerben in Paris 1954 und in Brüssel 1955 gewann sie für ihre Exponate jeweils eine Silbermedaille. 1967 eröffnete sie das Estudio de Interiores, Maija-Liisa Komulainen & Li Helo, Francisco Gourie in Las Palmas de Gran Canaria. Sie war Mitglied im finnischen Verband der Innenarchitekten SIO sowie im finnischen Designerverband ORNAMO, beide in Helsinki ansässig.International Biographical Centre: The World Who’s Who of Women. Band 2, Melrose Press, 1974, S. 666.

Werk In den späten 1950er Jahren möbelierte Komulainen im Auftrag der Komponistin Sylvi Kekkonen (Ehefrau des finnischen Staatspräsidenten Urho Kekkonen von 1956 bis 1981) Tamminiemi, den ehemaligen Wohnsitz der finnischen Präsidenten in Helsinki.Neil Kent: Helsinki. A Cultural and Literary History. Signal Books, 2004, ISBN 1-90266-975-4, S. 158.

Sie entwarf unter anderem Sitzmöbel wie Stühle aus Holz,Th. Andresen, Bitten Jordan: Wohnen in Skandinavien. Julius Hoffmann, 1958, S. 94. KorbDonald J. Willcox: New design in wood. Van Nostrand Reinhold, 1970, S. 47. oder MetallSalón nacional de artes plásticas, Buenos Aires, Argentina. Dirección nacional de bellas artes, Argentina. Comisión nacional de bellas artes, Argentina. Ministerio de justicia e instructión pública. 1954, S. 103. sowie Sessel im Lounge-Chair-Stil.Official Gazette of the United States Patent Office. Band 786, United States Patent Office, 1963. S. 493.

Zu ihren bekanntesten Kreationen gehören Leuchtobjekte wie ihre an Orgelpfeifen erinnernden Wandleuchten Fuga aus Aluminium mit mehreren verdeckten Lichtquellen, die sie um 1970 für den niederländischen Hersteller von Leuchten Raak in Amsterdam entwarf. Die Firma stellte eine große Zahl dieser Leuchten her, die mit ihrem warmen indirekten Licht vielfach in öffentlichen Gebäuden Anwendung fanden.Raak Fuga Wall Lamp. In: vintageinfo.beRaak Fugue wall lights, design by Maija Liisa Komulainen, 1970. In: cencity.nl Auch die wie Pilze anmutende metallene Standleuchte Chantarelle aus meist kupferfarben eloxiertem Aluminium verdankte Komulainen um die gleiche Zeit ihre Formgestaltung und wurde ebenso von Raak umgesetzt. In: pamono.com

Weblinks Porträtfotos von Maija-Liisa Komulainen. In: Museoviraston Kuvakokoelmat (Nationaler Rat der Kunstsammlungen). Maija-Liisa Komulainen. In: artnet, mit Bildern von Arbeiten Komulainens.

Einzelnachweise

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