mini|Logo der Game Awards mini|Die Bühne der Game Awards 2022 mini|hochkant|Vereinfachte Darstellung der von Weta Workshop gestalteten Trophäe The Game Awards sind eine jährliche Preisverleihung, die Leistungen in der Computerspielbranche würdigt. Bei den Feierlichkeiten sind auch Vorstellungen neuer Titel und ausführliche Blicke auf bereits angekündigte Spiele zu sehen. Die Shows werden von Geoff Keighley produziert und moderiert, der über zehn Jahre lang am Vorgänger, den Spike Video Game Awards, gearbeitet hat.
Geschichte Von 2003 bis 2013 hat der amerikanische Fernsehsender Spike TV, gegen Ende eines jeden Kalenderjahres, die Spike Video Game Awards (VGA) ausgestrahlt, um Computerspiele zu ehren, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden. Geoff Keighley war der Produzent und Moderator dieser Sendungen. Im Jahr 2013 entschied sich Spike, die Auszeichnungen von VGA in VGX umzubenennen, um zu zeigen, dass sie sich mehr auf die nächste Generation von Spielen konzentrieren wollten, die mit dem Beginn der achten Generation von Konsolen eingeführt wurden und platzierte auch den Comedian und Schauspieler Joel McHale als Komoderator neben Keighley. Die Veranstaltung 2013 galt als Enttäuschung und stellte eher die kommerzielle Leistung als eine Feier der Computerspiele in den Mittelpunkt.
Keighley entschied sich für den Ausstieg aus einem weiteren Engagement bei den VGX und erlaubte Spike, das Eigentum an den VGX zu behalten; im November 2014 gab Spike TV bekannt, dass sie sich dafür entschieden hatten, die Preisverleihung komplett zu beenden. Stattdessen arbeitete Keighley mit mehreren Unternehmen der Branche zusammen, darunter die Konsolen-Hersteller Sony, Microsoft und Nintendo sowie mehrere große Publisher, um eine neue Preisverleihung, die Game Awards, finanziell zu unterstützen und mit Spikes Erlaubnis zu realisieren. Keighley konnte sich einen Veranstaltungsort für das Live-Event sichern. Ohne einen Fernsehsender vereinbarten Keighley und die Partner die Live-Show auf den Konsolennetzwerken und bei Valves Steam-Plattform zu streamen, um ein größeres Publikum als Spike TV zu erreichen.
Das Verfahren Die Game Awards haben ein beratendes Komitee, dem Vertreter der Hardwarehersteller Microsoft, Sony, Nintendo und AMD sowie die Softwarehersteller Electronic Arts, Activision, Rockstar Games, Ubisoft, Valve und Warner Bros. Interactive Entertainment angehören. Dieses Gremium wählt etwa dreißig einflussreiche Pressevertreter aus der Computerspielbranche aus, die in der Lage sind, Computerspiele in mehreren Kategorien zu nominieren und anschließend abzustimmen. Der Beirat beteiligt sich ansonsten nicht am Nominierungs- oder Abstimmungsprozess. Während der Nominierungsrunde stellt jede der Nachrichtenredaktionen eine Liste von Spielen in mehreren Kategorien vor; Spiele für E-Sport-Kategorien werden von einer spezialisierten Gruppe dieser Redaktionen ausgewählt. Das Komitee hält sich an die Nominierungen und wählt die am häufigsten nominierten Titel für die Abstimmung über dieselben Vertreter aus. Vor 2017 wurden die Preisträger von 28 Branchenexperten und -vertretern ausgewählt, bei den Auszeichnungen 2017 waren es 52.
Gewinner und Nominierte Preisverleihung 2014 Die Game Awards 2014 fanden am 5. Dezember 2014 im AXIS, Las Vegas, statt. Zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt oder neue Trailer wurden gezeigt von Nintendos Super Mario Maker, Code Name: S.T.E.A.M. und The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Kojima Productions Metal Gear Solid V: The Phantom Pain, Visceral Gamess Battlefield Hardline, From Softwares Bloodborne, Supermassive Gamess Until Dawn, Ready at Dawns The Order: 1886, Crystal Dynamics Lara Croft and the Temple of Osiris, CD Projekt REDs The Witcher 3: Wild Hunt, The Odd Gentlemens King’s Quest, Three One Zeros Adrift und Natsumes Godzilla. Während der Zeremonie wurden zudem Facepunch Studios Before, Stoics The Banner Saga 2, Fullbrights Tacoma, Robotokis Human Element und Hello Games’ No Man’s Sky.
Mit jeweils drei Auszeichnungen waren Call of Duty: Advanced Warfare, Dark Souls II, Destiny, Hearthstone: Heroes of Warcraft, Mittelerde: Mordors Schatten und South Park: Der Stab der Wahrheit die erfolgreichsten Spiele der Verleihung.
Jurypreise Spiel des Jahres (Game of the Year) Entwickler des Jahres (Developer of the Year) Dragon Age: Inquisition – entwickelt von BioWare Bayonetta 2 – entwickelt von Platinum Games Dark Souls II – entwickelt von From Software Hearthstone: Heroes of Warcraft – entwickelt von Blizzard Entertainment Mittelerde: Mordors Schatten – entwickelt von Monolith Productions Nintendo Blizzard Entertainment Monolith Productions Telltale Games Ubisoft Montreal Bestes Indie-Spiel (Best Independent Game) Bestes mobile/Handheld Spiel (Best Mobile/Handheld Game) Shovel Knight – entwickelt von Yacht Club Games Broken Age Act I – entwickelt von Double Fine Productions Monument Valley – entwickelt von Ustwo Transistor – entwickelt von Supergiant Games The Vanishing of Ethan Carter – entwickelt von The Astronauts Hearthstone: Heroes of Warcraft – entwickelt von Blizzard Entertainment Bravely Default – entwickelt von Silicon Studio und Square Enix Monument Valley – entwickelt von Ustwo Super Smash Bros. for Nintendo 3DS – entwickelt von Sora Ltd. und Bandai Namco Games Threes – entwickelt von Sirvo Beste Erzählung (Best Narrative) Bester Score/Soundtrack (Best Score/Soundtrack) Valiant Hearts: The Great War – geschrieben von Matt & Ed South Park: Der Stab der Wahrheit – geschrieben von Trey Parker und Matt Stone The Walking Dead: 2. Staffel – geschrieben von Nick Breckon und Andrew Grant The Wolf Among Us – geschrieben von Pierre Shorette Wolfenstein: The New Order – geschrieben von Jerk Gustafsson, Tom Keegan und Jens Matthies Destiny – komponiert von Michael Salvatori, C. Paul Johnson, Martin O’Donnell und Paul McCartney Alien: Isolation – komponiert von Byron Bullock, Sam Cooper, Jeff van Dyck, Christian Henson, Joe Henson, Haydn Payne und Alexis Smith Child of Light – komponiert von Béatrice Martin Sunset Overdrive – komponiert von Boris Salchow Transistor – komponiert von Darren Korb Beste schauspielerische Leistung (Best Performance) Spiele für Veränderungen (Games for Change) Trey Parker als mehrere Figuren – in South Park: Der Stab der Wahrheit Adam Harrington als Bigby Wolf – in The Wolf Among Us Kevin Spacey als Jonathan Irons – in Call of Duty: Advanced Warfare Melissa Hutchison als Clementine – in The Walking Dead: 2. Staffel Troy Baker als Talion – in Mittelerde: Mordors Schatten Valiant Hearts: The Great War – entwickelt von Ubisoft Montpellier Mountain – entwickelt von David OReilly Never Alone – entwickelt von Upper One Games und E-Line Media The Last of Us: Left Behind – entwickelt von Naughty Dog This War of Mine – entwickelt von 11 Bit Studios Bester Shooter (Best Shooter) Bestes Action-Adventure (Best Action/Adventure) Far Cry 4 – entwickelt von Ubisoft Montreal Call of Duty: Advanced Warfare – entwickelt von Sledgehammer Games Destiny – entwickelt von Bungie Titanfall – entwickelt von Respawn Entertainment Wolfenstein: The New Order – entwickelt von MachineGames Mittelerde: Mordors Schatten – entwickelt von Monolith Productions Assassin’s Creed Unity – entwickelt von Ubisoft Montreal Alien: Isolation – entwickelt von Creative Assembly Bayonetta 2 – entwickelt von Platinum Games Sunset Overdrive – entwickelt von Insomniac Games Bestes Rollenspiel (Best Role Playing Game) Bestes Kampfspiel (Best Fighting Game) Dragon Age: Inquisition – entwickelt von BioWare Bravely Default – entwickelt von Silicon Studio und Square Enix Dark Souls II – entwickelt von From Software Divinity: Original Sin – entwickelt von Larian Studios South Park: Der Stab der Wahrheit – entwickelt von Obsidian Entertainment und South Park Digital Studios Super Smash Bros. for Wii U – entwickelt von Sora Ltd. und Bandai Namco Games Killer Instinct: Season Two – entwickelt von Double Helix Games, Iron Galaxy Studios, Rare und Microsoft Studios Persona 4 Arena Ultimax – entwickelt von Arc System Works Super Smash Bros. for Nintendo 3DS – entwickelt von Sora Ltd. und Bandai Namco Games Ultra Street Fighter IV – entwickelt von Capcom Bestes Familienspiel (Best Family Game) Bestes Sport-/Rennspiel (Best Sports/Racing Game) Mario Kart 8 – entwickelt von Nintendo EAD Disney Infinity: Marvel Super Heroes – entwickelt von Avalanche Software Fantasia: Music Evolved – entwickelt von Harmonix Skylanders: Trap Team – entwickelt von Toys for Bob und Beenox Tomodachi Life – entwickelt von Nintendo SPD Mario Kart 8 – entwickelt von Nintendo EAD FIFA 15 – entwickelt von EA Canada Forza Horizon 2 – entwickelt von Playground Games, Sumo Digital und Turn 10 Studios NBA 2K15 – entwickelt von Visual Concepts Trials Fusion – entwickelt von RedLynx, Ubisoft Schanghai und Ubisoft Kiew Bestes Onlineerfahrung (Best Online Experience) Beste Neuauflage (Best Remaster) Destiny – entwickelt von Bungie Call of Duty: Advanced Warfare – entwickelt von Sledgehammer Games, High Moon Studios und Raven Software Dark Souls II – entwickelt von From Software Hearthstone: Heroes of Warcraft – entwickelt von Blizzard Entertainment Titanfall – entwickelt von Respawn Entertainment Grand Theft Auto V – ursprünglich entwickelt/neuentwickelt von Rockstar North Halo: The Master Chief Collection – ursprünglich entwickelt von Bungie und 343 Industries; neuentwickelt von 343 Industries Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir – ursprünglich entwickelt/neuentwickelt von Game Freak The Last of Us Remastered – ursprünglich entwickelt/neuentwickelt von Naughty Dog Tomb Raider: Definitive Edition – ursprünglich entwickelt von Crystal Dynamics; neuentwickelt von Nixxes Software und United Front Games
Publikumspreise Meist erwartetes Spiel (Most Anticipated Game) E-Sport-Spieler des Jahres (ESports Player of the Year) The Witcher 3: Wild Hunt – entwickelt von CD Projekt RED Batman: Arkham Knight – entwickelt von Rocksteady Studios Uncharted 4: A Thief’s End – entwickelt von Naughty Dog Evolve – entwickelt von Turtle Rock Studios Bloodborne – entwickelt von From Software Matt „NaDeSHoT“ Haag Christopher „GeT RiGhT“ Alesund Martin „Rekkles“ Larsson James „Firebat“ Kostesich Xu „Fy“ Linsen E-Sport-Team des Jahres (ESports Team of the Year) Aufsteigender Spieler (Trending Gamer) Ninjas in Pyjamas Evil Geniuses Samsung White Newbee Edward Gaming TotalBiscuit Evan „Vanoss“ Fong Jeff Gerstmann PewDiePie StampyLongHead Beste Fankreation (Best Fan Creation) Twitch Plays Pokémon – von „Anonymous“ Luigi Death Stare – von CZBwoi und Rizupicorr It’s Dangerous to Go Alone – von Starbomb Minecraft – Titan City – von Colonial Puppet Mine the Diamond (Minecraft Song) – von Tobuscus
Ehrenpreis Ikone der Computerspielbranche (Industry Icon Award) Ken und Roberta Williams (Sierra Entertainment)
Preisverleihung 2015 Die Preisverleihung fand am 3. Dezember 2015 im Microsoft Theater in Los Angeles statt. Zu den Weltpremieren gehörten Telltale Games’ Batman: The Telltale Series und The Walking Dead: Michonne, Double Fine Productions’ Psychonauts 2 und Harmonix’ Rock Band VR.
Mit sechs Auszeichnungen war The Witcher 3: Wild Hunt das erfolgreichste Spiel der Veranstaltung.
Jurypreise Spiel des Jahres (Game of the Year) Entwickler des Jahres (Developer of the Year) The Witcher 3: Wild Hunt – entwickelt von CD Projekt RED Bloodborne – entwickelt von From Software Fallout 4 – entwickelt von Bethesda Game Studios Metal Gear Solid V: The Phantom Pain – entwickelt von Kojima Productions Super Mario Maker – entwickelt von Nintendo | CD Projekt RED Bethesda Game Studios From Software Kojima Productions Nintendo |- ! style="background:#708090; color:#FFFFFF;"| Bestes Indie-Spiel (Best Independent Game) ! style="background:#708090; color:#FFFFFF;"| Bestes mobile/Handheld Spiel (Best Mobile/Handheld Game)