Matthias Kaschig (* 13. Dezember 1976 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Theaterregisseur.
Nach mehreren Regiehospitanzen gründete er in Freiburg eine Theatergruppe, studierte Regie am Institut für Schauspieltheater-Regie an der Universität Hamburg und assistierte am Staatstheater Stuttgart.
Seit 2004 arbeitet er als freier Regisseur. Er inszeniert unter anderem am Deutschen Theater Berlin, am Theater Bonn, am Schauspiel Essen, am Volkstheater München, am Staatstheater Mainz, am Volkstheater Wien, am Theater Bremen, am Staatstheater Oldenburg, sowie an den Stadttheatern Bern und Luzern.
Für seine Inszenierung von Lukas Bärfuss‘ Parzival am Konzerttheater Bern war er in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theater heute 2011 als bester Nachwuchsregisseur nominiert, im darauffolgenden Jahr war er für die Inszenierung Triumph der Liebe, ebenfalls am Konzerttheater Bern, erneut nominiert.
Als Gastdozent war er 2013 an der Universität der Künste Berlin und mit Beginn der Intendanz von Erich Sidler war Matthias Kaschig bis 2017 Hausregisseur am Deutschen Theater Göttingen.
2018 absolvierte er die Weiterbildung für Theater- und Musikmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein und der Theaterakademie August Everding.
Inszenierungen
Auszeichnungen 2019: Einladung zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin: Das Haus auf Monkey Island, Staatstheater Oldenburg 2012: Nominierung Bester Nachwuchsregisseur für Lukas Bärfuss, Parzival, Theaterheute 2011: Nominierung Bester Nachwuchsregisseur für Marivaux, Triumph der Liebe, Theaterheute 2010: Einladung zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin: Roland Schimmelpfennig, Der Goldene Drache 2006: Stipendiat beim Internationalen Forum des Theater-Treffens in Berlin 2003: Einladung zur Woche Junger Schauspieler nach Bensheim: G. E. Lessing, Miss Sara Sampson
Quellen
Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Mann