Langrolay-sur-Rance () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Pleslin-Trigavou. Die Bewohner nennen sich Langrolaisiens/Langrolaisiennes.
Geografie Langrolay-sur-Rance liegt am aufgestauten Mündungstrichter der Rance, etwa neun Kilometer südlich von Saint-Malo ganz im Nordosten des Départements Côtes-d’Armor. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude.
Geschichte Gegründet als Einsiedelei eines Gourlae wuchs diese in den folgenden Jahrhunderten zu einem Ort heran. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Dinan. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Dinan. Bis 1970 trug sie den Namen Langrolay. Von 1973 bis 1983 war Langrolay-sur-Rance in die Plouër-sur-Rance eingegliedert.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1990 1999 2006 2012 2019Einwohner 484 464 584 679 831 841 958Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Schloss Château de Beauchêne/Beauchesne, erbaut 1698 bis 1701 (Monument historique) Kirche Saint-Laurent aus dem Jahr 1706, mit Kreuz zwei Kreuze in La Ville-Daniou (16. und 17. Jahrhundert) Kreuz Boissière im Weiler Ville-Chevalier Windmühle nahe der Rance Wassermühle in Les Rochettes la Voute, eine kleine Brücke mit einem Portal aus dem Jahr 1659 la grève de Morlet, Uferpartie an der Rance Quelle:
Persönlichkeiten Yves Ravaleu (1945–2003), Radrennfahrer
Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1009–1011.
Weblinks
Fotos der Dorfkirche Saint-Laurent Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Bretagne