mini|Neubau des Gerichtes (2016)
Das Amtsgericht Rendsburg ist ein deutsches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Es ist eines von sieben Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Kiel und eines von 22 Amtsgerichten im Land Schleswig-Holstein.
Gerichtssitz und -bezirk Das Gericht hat seinen Sitz in der Stadt Rendsburg.§ 2 des Landesjustizgesetzes (LJG) vom 17. April 2018, GVOBl. 2018, 231, ber. 441.
Der Gerichtsbezirk umfasst das Gebiet der folgenden Städte und Gemeinden.III. Nr. 7 der Anlage 1 zu § 30 Abs. 1 LJG. Alt Duvenstedt Bargstall Bargstedt Beldorf Bendorf Beringstedt Bissee Böhnhusen Bokel Bordesholm Borgdorf-Seedorf Borgstedt Bornholt Bovenau Brammer Breiholz Brinjahe Brügge Büdelsdorf Christiansholm Dätgen Eisendorf Ellerdorf Elsdorf-Westermühlen Embühren Emkendorf Flintbek Fockbek, Friedrichsgraben Friedrichsholm Gnutz Gokels Grauel Grevenkrug Groß Buchwald Groß Vollstedt Haale Hamdorf Hamweddel Hanerau-Hademarschen Haßmoor Heinkenborstel Hörsten Hoffeld Hohenwestedt Hohn Jahrsdorf Jevenstedt Königshügel Krogaspe Langwedel Lohe-Föhrden Loop Lütjenwestedt Luhnstedt Meezen Mörel Mühbrook Negenharrie Nienborstel Nindorf Nortorf Nübbel Oldenbüttel Oldenhütten Ostenfeld (Rendsburg) Osterrönfeld Osterstedt Prinzenmoor Rade bei Hohenwestedt Rade bei Rendsburg Reesdorf Remmels Rendsburg Rickert Schacht-Audorf Schmalstede Schönbek Schönhorst Schülldorf Schülp bei Nortorf Schülp bei Rendsburg Seefeld Sören Sophienhamm Stafstedt Steenfeld Tackesdorf Tappendorf Techelsdorf Thaden Timmaspe Todenbüttel Wapelfeld Warder Wattenbek Westerrönfeld
Gerichtsgebäude mini|Altbau des Gerichtes (2020) Untergebracht ist das Gericht in der Innenstadt unter der Adresse Königstraße 17. Der Altbau steht unter Denkmalschutz. (PDF; 693 kB), unter der Identitätsnummer 16344. Abgerufen am 7. April 2024.
Übergeordnete Gerichte Das Amtsgericht Rendsburg ist Eingangsgericht. Ihm übergeordnet ist das Landgericht Kiel§ 31 Abs. 2, S. 2 Nr. 3 lit. g LJG. sowie im weiteren Instanzenzug das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht und der Bundesgerichtshof.
Geschichte Mit der Annexion Schleswig-Holsteins wurden 1867 in der nunmehr preußischen Provinz die fünf Kreisgerichte Altona, Itzehoe, Kiel, Schleswig und Flensburg mit dem übergeordneten Appellationsgericht Kiel eingerichtet.Verordnung vom 26. Juni 1867, Preußische Gesetzsammlung 1867, S. 1073 ff. Dem Kreisgericht Itzehoe waren 16 Amtsgerichte nachgeordnet, darunter das Amtsgericht Rendsburg. Den Gerichtssprengel bildeten die Kirchspielvogteidistrikte Raumort und Jevenstedt sowie die Güter Osterrade, Cronsburg, Cluvensieck, Steinwehr, Georgenthal und Klein-Königsförde. Nicht Teil des Gerichtsbezirks war die Stadt Rendsburg selbst. Für diese wurde ein Amtsgericht Stadt Rendsburg gebildet.Verfügung vom 6. August 1867, betreffend die Einrichtung der nach der Allerhöchsten Verordnung vom 26. Juni d. J. in den Herzogthümern Schleswig und Holstein zu bildenden neuen Gerichte ()
Im Rahmen der Reichsjustizgesetze wurden die bestehenden Gerichte aufgehoben und einheitlich Amtsgerichte gebildet. Das Kreisgericht Itzehoe wurde aufgehoben und das Amtsgericht Rendsburg kam zum Sprengel des Landgerichtes Kiel. Sein Gerichtsbezirk umfasste den Kreis Rendsburg außer den Teilen, die den Amtsgerichten Hohenwestedt, Nortorf und Schenefeld zugeordnet war sowie die Gemeindebezirke Borgstedt und Lehmbeck aus dem Kreis Eckernförde. Damit umfasste es nun auch die Stadt Rendsburg.Verordnung, betreffend die Bildung der Amtsgerichtsbezirke vom 5. Juli 1879, GS Nr. 30, S. 504, Digitalisat
Siehe auch Gerichte in der Provinz Schleswig-Holstein Liste deutscher Gerichte Liste der Gerichte des Landes Schleswig-Holstein
Weblinks
Einzelnachweise
Rendsburg Rendsburg Kategorie:Organisation (Rendsburg) Kategorie:Gerichtsgründung 1867