rahmenlos|rechts|hochkant=0.6 Gebirgsbauden (Budziska) ist der Name einer ehemaligen Bergenklave im Besitz der Reichsgrafen Schaffgotsch aus Teplitz (Teplice), die am 15. November 1735 gegründet wurde. Rechts das Stammwappen derer von Schaffgotsch.
Lage Alle zur Gemarkung gehörenden Siedlungen und Plätze lagen bzw. liegen nördlich des Hauptkamms, auf der seit 1945 polnischen Seite des Riesengebirges.
Gliederung und Geschichte Das Gebiet umfasste die Ortschaften Baberhäuser (Borowice), Wolfshau (Wilcza Poręba), Forstlangwasser (Budniki) und Brückenberg (Karpacz Górny bzw. Bierutowice), wo sich auch die Verwaltung und die Gerichtsschänke befanden. Polnisch In dieser Schänke wurden die Streitigkeiten zwischen den Einwohnern der Gebirgsbauden verhandelt. Das Gebäude existiert noch heute und wurde als Ferienhaus umgebaut. Neben den Dörfern gehörten auch ein paar Bergbauden, verteilt auf dem Hauptkamm des Gebirges in Nähe der Schneekoppe zum Gemeindegebiet. Namentlich waren das Prinz-Heinrich-Baude, Hampelbaude, Kleine Teichbaude, Schlingelbaude, Hasenbaude, Teichmannbaude, Melzergrundbaude, Jugendherberge Berghähnlein, Schlesierhaus und Zollbeamtenerholungsheim am Koppenplan sowie die Schneekoppenbaude und das Observatorium auf der Schneekoppe.
In einem Ortsverzeichnis Schlesiens von 1797 findet sich der folgende Eintrag zur Berggemeinde:
1942 wurde die Gemeinde Gebirgsbauden im Zuge einer Gebietsreform aufgelöst. Brückenberg, Wolfshau und die einzelnen Bauden wurden nach Krummhübel eingemeindet. Forstlangwasser kam zu Buschvorwerk (Krzaczyna), mittlerweile ein Ortsteil von Kowary, dem ehemaligen Schmiedeberg. Baberhäuser kam vermutlich zu Seidorf (Sosnówka), das inzwischen selbst zu Podgórzyn (ehemals Giersdorf) gehört.
Galerie mini|x220px|links|„Unserer Lieben Frau“, die Kirche in Borowice
Einzelnachweise
Kategorie:Riesengebirge