Der Reichel-Preis (Reichelscher Künstler-Preis) war eine Auszeichnung der Akademie der bildenden Künste Wien, die zwischen 1808 und 1929 durch das Professorenkollegium der Akademie für besondere künstlerische Leistungen vergeben wurde.
Der Preis wurde am 17. Mai 1808 vom k. k. Feldkriegs-Registrator Josef Benedict Reichel gestiftet und war mit etwa 1.500 Gulden beziehungsweise 3.200 Kronen dotiert. Der erste Künstler, der 1809 diesen Preis zuerkannt bekam, war der Maler Anton Petter. Ab 1899 wurde der Preis mit der Wiener Secession geteilt und 1902 wurde auch der Hagenbund einbezogen.
Nachdem das Stiftungsvermögen durch die Inflation entwertet war, wurde der Preis letztmals im Jahre 1929 verliehen.
Preisträger (Auswahl) 1809: Anton Petter 1833: Heinrich Schwemminger 1837: Franz Stecher 1842: Carl Radnitzky 1848: Joseph Binder 1864: Ludwig Mayer 1868: Johannes Benk 1871: Ludwig Mayer 1873: Edmund Hofmann von Aspernburg 1875: Rudolf von Alt 1876: Siegmund L’Allemand 1880: Viktor Tilgner 1900: Jakob Gruber 1906: Alfred Hofmann 1908: Hans Tichy 1921: Oskar Icha 1926: Albert Paris Gütersloh 1927: Hans Larwin
Siehe auch Weitere Preise der Akademie der bildenden Künste Wien: Goldene Füger-Medaille Gundel-Preis
Einzelnachweise
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