Der Hakkōda-Tunnel (jap. , Hakkōda tonneru) ist ein 26,445 km langer Eisenbahntunnel im Zentrum der nordjapanischen Präfektur Aomori. Er verbindet die Städte Shichinohe und Aomori und durchquert dabei das Hakkōda-Gebirge.
Der Hakkōda-Tunnel ist Bestandteil der Nordverlängerung der Schnellfahrstrecke Tōhoku-Shinkansen und liegt dort zwischen den Bahnhöfen Shichinohe-Towada und Shin-Aomori. Bauvorbereitungen begannen im August 1998, im Juni 1999 fing man dann mit den eigentlichen Bauarbeiten an auf japanese-greatest.com, abgerufen am 14. Februar 2016.. Mit dem Durchstich am 27. Februar 2005 übertraf er in seiner Länge den Iwate-Ichinohe-Tunnel auf derselben Strecke und war dann für zwei Monate der längste Landtunnel der Erde, bis er am 28. April 2005 vom Lötschberg-Basistunnel in der Schweiz überholt wurde auf der Website der Baufirma Kajima, abgerufen am 14. Februar 2016.. Bis zur Eröffnung des Gotthard Basistunnels war der Hakkōda-Tunnel aber der längste zweispurige Landtunnel der Welt. Am 4. Dezember 2010 wurde der Tunnel zur Nutzung freigegebenTunnel de Hakkōda auf structurae.info, abgerufen am 14. Februar 2016..
Siehe auch Liste der längsten Tunnel in Japan
Einzelnachweise
Kategorie:Eisenbahntunnel in Japan Kategorie:Verkehrsbauwerk in der Präfektur Aomori Kategorie:Erbaut 2005 Kategorie:Aomori Kategorie:Shichinohe (Aomori) Kategorie:Tunnel in Asien Kategorie:Verkehrsbauwerk in Asien