Giuseppe Manghenoni (* vor 1816; † nach 1821) war ein italienischer Komponist und Opernsänger (Tenor).

Leben Manghenoni soll ein Zeitzeuge und Kinderfreund Gaetano Donizettis (1797–1848) gewesen sein.so in einer Anmerkung zu seiner Komposition der 10 AnacreonticheWilliam Ashbrook: Donizetti. Cassell, 1965, S. 18 (). Er studierte mit ihm zusammen in Bergamo.Opernwelt. Band 41. E. Friedrich Verlag, 2000, S. 73 (). 1816 soll er sich von Bergamo auf den Weg nach Venedig gemacht haben, um sich dort als Komponist und Musiklehrer niederzulassen.

Manghenoni war Kompositionsschüler von Johann Simon Mayr und wurde in Bergamo zum Tenor ausgebildet.John Allitt: J. S. Mayr: Father of 19th Century Italian Music. Element, 1989, S. 60 (). In Genua komponierte er 1821 die Motette Oh Deus quot me circundat für Tenor und Bass. In Erscheinung trat Manghenoni jedoch vorwiegend als Tenorist an verschiedenen Opernhäusern Italiens und auf Korfu.Allgemeine musikalische Zeitung. Band 22. Rieter-Biedermann, 1820, S. 625 (). Er verfasste Klavierauszüge einiger Opern Johann Simon Mayrs.

Werke Trio per Pianoforte con Clarinetto (B) e Violone (Violoncello)Katalog des Verlags Musica Aeterna, abgerufen am 4. Februar 2016. 10 Anacreontiche für Gesang und Klavier10 Anacreontiche. Bibliotheksdatensatz im Servizio Bibliotecario Nazionale, abgerufen am 4. Februar 2016. Motette Oh Deus quot me circundat

Einzelnachweise

Kategorie:Opernsänger Kategorie:Tenor Kategorie:Komponist (Italien) Kategorie:Historische Person (Italien) Kategorie:Geboren im 18. oder 19. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Mann