mini|Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung mini|Innenansicht der Kirche Die katholische Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Haupeltshofen, einem Gemeindeteil von Aletshausen im schwäbischen Landkreis Günzburg in Bayern, wurde um 1618 errichtet. Die Wallfahrtskirche östlich des Ortes am Hang des Kammeltals ist ein geschütztes Baudenkmal.
Geschichte Die Wallfahrtskirche geht auf den Domherrn in Salzburg, Eichstätt und Augsburg, Marquard von Freyberg († 1626) zurück. Die Wallfahrt gewann ihre Bedeutung durch die Kopie des Gnadenbildes der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom. Die Rotunde erhielt im Jahr 1687 an der Ostseite einen Anbau. Ein weiterer Anbau und teilweiser Neubau an der Westseite folgte im Jahr 1722. Ein erneuter Umbau, der Johann Martin Kraemer zugeschrieben wird, fand in den Jahren 1766/67 statt. Die Malereien und Fresken in der Kirche waren das erste größere Werk des aus Krumbach stammenden Malers Jakob Fröschle.
Ausstattung Von der Kirchenausstattung sind erwähnenswert: Nischenaltar in der Kerkerkapelle aus dem späten 17. Jahrhundert Neubarocker Hochaltar Zwei Seitenaltäre mit Leinwandbildern, um 1722 Kanzel in Neurokoko-Formen, um 1900 Laiengestühl mit geschnitztem Akanthusdekor an den Wangen, um 1900 Weihwasserbecken aus Rotmarmor, bezeichnet 1622 Opferstock aus einem roten Marmorbaluster, 1622
Literatur
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