Die Monts du Lyonnais sind eine Hügellandschaft, die zum Vorgebirge des Zentralmassivs gehören. Sie liegen in den Départements Loire und Rhône, westlich der Metropole Lyon. Es ist eine der wenigen Gegenden, in denen noch Frankoprovenzalisch gesprochen wird.Parler francoprovençal lyonnais (patois)

Geografie Begrenzung Die Monts du Lyonnais werden oft mit den Monts de Tarare verwechselt, dessen dominanter Berg der Mont Boussuivre mit einer Höhe von ist, auf dem der Turm Matagrin über dem Ort Violay steht.Montagnes du Matagrin Die Monts de Lyonnais und Tarare sind zwei geografische Einheiten, die zwar durch das Tal der Brévenne getrennt sind aber als Montagne du Matin bezeichnet werden.

Die Landschaft liegt in zwei Départements (Loire und Rhône) westlich der Métropole de Lyon und dominiert im Westen das Tal der Bévenne und die Ebene von Forez und im Osten die Flusstäler der Gier und der Rhone. Das Vorgebirge der Monts du Lyonnais bildet eine natürliche Grenze zu den beiden großen Siedlungsschwerpunkten der Rhône-Alpes mit Lyon im Nordosten und Saint-Étienne im Südwesten.

Von den Gipfeln der Monts du Lyonnais und auf den Höhenzügen von Saint-Christo-en-Jarez nach Sainte-Catherine bietet sich ein Panoramablick auf die Alpenkette an.

Topografie Geomorphologie Die Monts du Lyonnais gehören zum östlichen Rand des Massif central; die aktuellen Landschaften sind das Ergebnis einer komplexen geologischen Geschichte und der menschlichen Bewirtschaftung.

Markante Höhen Trotz seiner insgesamt abgerundeten und massiven Erscheinung ist der Gipfel des Crêt Malherbe"Crêt" und "Crête" werden oft einfach mit "Gebirgskamm" oder "Grat" übersetzt; sie unterscheiden sich jedoch darin, dass der "Crêt" keinen (Wander-)Weg hat, während die "Crête" breiter und begehbar ist. oberhalb der Gemeinde Marcenod mit der beherrschende Berg, gefolgt vom Signal de Saint-André mit , erkennbar an seinem Antennenmast und dem markanten Profil auf einer hervorgehobene Position des Lyonnais auf der östlichen Gebirgsfront, die vom Dorf Saint-André-la-Côte beherrscht wird.

Gegenüber der Silhouette der Crêt Malherbe erhebt sich der Crêt Reynaud mit , an dessen Basis die Coise an der Quelle But d’Arpin entspringt.

Um den Crêt Malherbe gruppieren sich folgende markante Gipfel: Name Höhe Ort in der Nähe Roche Loup Croix des Séchères Loives Mernon Cipière Crêt o. N. les Ignareux o. N. les Ignareux Grand-Champs Saint-Apollinaire o. N. Charbonnière Fayard Charbonnière Petit Châtelard Sainte-Catherine Grand Châtelard Sainte-Catherine Monsu Sainte-Catherine Grippe Loup Sainte-Catherine Grand Molard Um Saint-André-la-Côte findet man die kleinen Brüder des Gipfels von Saint-André: Name Höhe Ort in der Nähe Grand Mont Saint-André-la-Côte Crêt Pelossier Saint-André-la-Côte Châtel Saint-André-la-Côte Rampeau Saint-André-la-CôteCrêt des Fayes Duerne Courtine Duerne Chèvre Blanc Duerne Chalayes Duerne Jayoud Duerne In der Nähe von Aveize über dem Tal der Brévenne erheben sich Pin Berthier mit und Croix Trouilloux mit .

Zwischen Saint-Martin-en-Haut und Yzeron stehen: Name Höhe Poipe Lienne Brosses Crêt de Py Froid Bois de la Verrière Crêt de la Madone

Hinter Yzeron erheben sich folgende Gipfel: Name Höhe Ort in der Nähe Saint Clair Barmont Châtelard Crêt Chevreau Crêt d’Arjoux Saint-Julien-sur-Bibost Mont Popey Saint-Julien-sur-Bibost Crêt Pélérat Saint-Julien-sur-Bibost les Flachisses Saint-Julien-sur-Bibost Armont Saint-Julien-sur-Bibost

Oberhalb der Gemeinden Thurins, Yzeron und Messimy dehnt sich die Hochebene () Saint-Romain aus.

Haupttäler Das Gebiet Monts Lyonnais ist von zahlreichen Tälern durchschnitten, in den Bäche fließen, die zu Gebirgsbächen werden können. Hier die wichtigsten unter ihnen: die Brévenne der Garon die Yzeron die Coise.

Hydrologie Die Monts du Lyonnais liegen auf der Wasserscheide zwischen dem Einzugsgebiet des Atlantischen Ozeans und dem Mittelmeer. Diese Linie durchzieht die Monts du Lyonnais kurvenreich von Villechenève, Saint-Clément-les-Places, Viricelles, Aveize, Duerne, Saint-Martin-en-Haut, Sainte-Catherine, le col de la Gachet nach Sorbiers. Von hier fließen die Gewässer entweder in die Loire oder die Rhône.Anne et Jean-Noël Cutzach, Du côté du Crêt Malherbe ou la véritable entité des Monts du Lyonnais, Les éditions Besacier et Richard, 1997, ISBN 2-9511218-0-6, Seite 15

Wirtschaft Landwirtschaft Zuchtbetriebe mini|Traditioneller Bauernhof im Monts du Lyonnais Traditionelle Zucht: Schweinezucht (mit dem Schwerpunkt in Saint-Symphorien/Coise und der bekanntesten Sorte Cochonou) Geflügelzucht Milchprodukte als zweitwichtigste landwirtschaftliche Aktivität des Departements Rhône, die sich zwar über den gesamten Agrarbereich erstreckt, aber besonders im Norden des Departements und im Monts du Lyonnais vorherrscht.

Obstbau Die Täler des Monts du Lyonnais bietet Möglichkeit für zahlreichen Arten: Himbeeren (Schwerpunkt: Thurins) Kirschen in Bessenay Erdbeeren in Courzieu Weinbergpfirsiche auf der Hochebenen von Mornant Äpfel von Pollionnay in Chaussan

Handwerk und Industrie Huthauptstadt in Chazelles-sur-Lyon Möbelfabrikation Schuhindustrie Ziegelei von Sainte-Foy-l’Argentière Bergbau in Sourcieux-les-Mines und Saint-Genis-l’Argentière Wurstwaren in Saint-Symphorien-sur-Coise

Tourismus mini|La Chapelle-sur-Coise mini|Yzeron Monts du Lyonnais bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Abwechslungsreiche Landschaftenhttps://randovelonature.canalblog.com/archives/index.html Kapellen und romanische Kirchenhttps://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zK47Wl2129qw.kIDCW5aqzYnQ&ie=UTF&msa=0 alte Mühlen verschiedene Seen: Lac de Thurins, lac d’Yzeron Stauwerk von Vérut bei Ronzy Hochebene von Saint-Rom-au-Mont-d’Or () Herz von Messimy (Rhône) Historische Eisenbahn von BrevenneChemin de fer touristique de la Brévenne Vergnügungspark von Sainte-Foy-l’Argentièrehttps://www.minitrain-ml.fr/

Fischerei Sportfischer kommen an zahlreichen Wasserläufen auf ihre Kosten: die Brévenne und ihre Nebenflüsse der Garon (In den Nebenflüssen ist Angeln verboten; der Oberlauf steht unter Schutz wegen der wilden Forellen) der Yzeron und seine Nebenflüsse (Der Oberlauf steht unter Schutz.) die Coise und ihre Nebenflüsse einige Nebenflüsse der Gier

Alle diese Gewässer bieten einen Fischbestand erster Güte, darunter hervorragende Bachforellen.

Auch in den zahlreichen Seen der Gegend wird geangelt.

Literatur Anne et Jean-Noël Cutzach: Du côté du Crêt Malherbe ou la véritable entité des Monts du Lyonnais. Les éditions Besacier et Richard, 1997, ISBN 2-9511218-0-6 Jean-Pierre Houssel: Les Monts du lyonnais. La Taillanderie, 2005, ISBN 2-87629-314-5 Sergio Cozzi: Monts et coteaux du Lyonnais. Géorama, 2010, ISBN 978-2-915002-36-2

Weblinks

Homepage: Monts du Lyonnais

Anmerkung

Nachweise

Kategorie:Département Loire Kategorie:Geographie (Département Rhône) Kategorie:Mittelgebirge