mini|hochkant|Ölgemälde mit dem Brustbild von Wencksterns (unten rechts) im museal gestalteten Treppenhaus des Hauptgebäudes des heutigen Oberlandesgerichtes Celle.
Detlev Alexander von Wenckstern (* 25. August 1708 in Celle; † 13. Februar 1792) war ein deutscher Jurist, Wirklicher Geheimer Rat, Richter, Kammerpräsident und Präsident des Oberappellationsgerichtes in Celle. für Detlev Alexander von Wenckstern (1708–1792), Stand 17. Juni 2020.
Leben Detlev Alexander von Wenckstern lebte zur Zeit der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover. Er war um 1779 Königlich Großbritannischer, zur Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischen Kammer „verordneter Politiker“.
Familie Detlev Alexander von Wenckstern heiratete Agnes Marie Elisabeth von Staffhorst a. d. H. Hoya, deren Inschrift bis 1923 im sächsischen Naustadt an einem Sandstein-Denkmal für ihren Oheim Carl Werner Ernst von Miltitz (1694–1764) überliefert ist.Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. Heft 41: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. Hrsg. Staatsministerium des Innern | Sächsischer Altertumsverein, Komm. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 339. Die Tochter Agnes Marie Dorothea (1744–1791) ehelichteWalter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1969. Band IX, Band 43 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1969, , S. 28. Christian Ludwig August von Arnswaldt (1733–1815), u. a. Gutsherr (Mitinhaber) zu Kelbra, Kriegsminister und Kurator der Universität Göttingen. Die Tochter Ernestine (1747–1780) heiratete den Erbmarschall, Hofjunker und Drost Franz Freiherr von Oldershausen (1734–1818).Hans Friedrich von Ehrenkrook, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 1962. Band IV, Band 27 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1962, , S. 229.
Der hannoversche Gesandte am kaiserlichen Hof in Wien Friedrich Alexander von Wenckstern (1755–1790) war sein Sohn. Weitere genealogische Daten über Nachfahren und Verwandte liegen nur in den Familiengeschichtlichen Blättern vor-siehe Literatur. Vgl. Vgl. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft (DAG). Teil A (Uradel). 1939. Jahrgang 38, Gotha November 1938, S. 606–607.
Karl Friedrich Alexander von Arnswaldt war ein Enkel. mini|hochkant=0.3| Stammwappen derer v. Wenckstern. Schriften Erhard Reusch, Albert Andreas von Ramdohr, Julius Carl Schlaeger, Johann Joachim Schmidt, Matthias von Schulenburg, Detlev Alexander von Wenckstern: Historica Narratio De Sacris Saecularibus Quae Fauente Deo Immortali Auspicio Augustissimi Britanniarum Regis Ob Capita Purioris Doctrinae Augustae Vindelicorum Anno MDCCXXX Reparata Sollemni Festoque Ritu Iterum Celebrabat Academia Iulia ..., gewidmet König Georg II. von Großbritannien und Königreich Irland, Schnoor, Helmstedt 1730;
Mitverfasser einer Monografie über Ludwig Anton Muratori über die Einbildungskraft des Menschen / Mit vielen Zusätzen herausgegeben von Georg Hermann Richerz, Universitätsprediger in Göttingen; gemeinsam mit Georg Hermann Richerz, Ernst August Wilhelm von dem Bussche; Carl Rudolph August von Kielmannsegge, Gotthelf Dietrich von Ende, Ludwig Friedrich von Beulwitz, Christian Ludwig August von Arnßwaldt, Detlef Alexander von Wenkstern, Johann Friedrich Karl von Alvensleben, Erster Theil, 1785.
Gutsbesitz in Brandenburg Detlev Alexander von Wenckstern besaß zeitweise die bereits durch Kurfürst Johann von Brandenburg 1491 beliehenen und so altererbten BesitzungenAdolph Friedrich Riedel (Hrsg.): Codex Diplomaticus Brandenburgensis. Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. (CDB) Hauptteil 1, Band 3, F. H. Morin, Berlin 1843, S. 504. bei Lenzerwisch(e) in der Prignitz, Nordbrandenburg.Vgl. u. a. F. von Meyenn: Urkundliche Geschichte der Familie von Pentz. Band 2, Bärensprung, Schwerin i. M. 1900, S. 20.Frau Werner von Wenckstern geb. von Engel: Die Familie (v.). Wenckstern Besitzer der Lenzewisch usw., In: Ad. M. Hildebrandt (Hrsg.): Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen,- Siegel- und Familienkunde. Jahrgang XLII. Nr. 4, Hrsg. Herold (Verein), Carl Heymanns Verlag, Berlin April 1911, S. 99. Nr. 77.
Nachlass Sein Nachlass ist über die Zentrale Datenbank Nachlässe des Deutschen Bundesarchivs erschließbar.
Literatur (v.) Wenckstern Daten, In: W. C. v. Arnswaldt | von Dassel-Stiftung bei der Zentralstelle für deutsche Personen- und Familiengeschichte (Hrsg.): Familiengeschichtliche Blätter. Monatsschrift zur Förderung der Familiengeschichtsforschung. Mit: Familiengeschichtliche Notizen-Gelegenheitsfindlinge, VIII. Jahrgang, Nummer 2, G. Reichardt, Leipzig, Februar 1910, S. 31., S. 32. Detlev Alexander von Wenckstern, In: Richard von Damm: Familiengeschichtliche Blätter. Monatsschrift zur Förderung der Familiengeschichtsforschung. XI. Jahrgang, Hrsg. Otto von Dassel-Stiftung, Nummer, Leipzig 1913, S. 28 f. v. Wenckstern, In: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft (DAG). Teil A (Uradel). 1935. Jahrgang 34, Gotha November 1934., ff. GGT|A|1939. Gotha 1938.
Einzelnachweise
Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat Kategorie:Richter (Oberappellationsgericht Celle) Kategorie:Gerichtspräsident (Deutschland) Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert) Kategorie:Person (Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg) Kategorie:Geboren 1708 Kategorie:Gestorben 1792 Kategorie:Mann