Matt Murley (* 17. Dezember 1979 in Troy, New York) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler, der im Verlauf seiner aktiven Karriere zwischen 1998 und 2019 unter anderem über 400 Spiele in der American Hockey League (AHL) auf der Position des Centers bestritten hat. Darüber hinaus absolvierte Murley weitere 62 Partien für die Pittsburgh Penguins und Phoenix Coyotes in der National Hockey League (NHL).
Karriere mini|links|Murley im Trikot der Wilkes-Barre/Scranton Penguins (2004) Zu Beginn seiner Karriere stand Murley zunächst zwischen 1998 und 2002 für die Universitätsmannschaft des Rensselaer Polytechnic Institute in der ECAC Hockey, die in den Spielbetrieb der National Collegiate Athletic Association (NCAA) eingegliedert ist, auf dem Eis. Im Sommer 2002 wurde er von den Pittsburgh Penguins aus der National Hockey League (NHL) verpflichtet, die sich zuvor im Rahmen des NHL Entry Draft 1999 in der zweiten Runde an 51. Stelle die Transferrechte am US-Amerikaner gesichert hatten. Dort absolvierte er zunächst eine vollständige Spielzeit bei den Wilkes-Barre/Scranton Penguins, dem Farmteam der Penguins in der American Hockey League (AHL). In der Saison 2003/04 debütierte Murley in der NHL und absolvierte zunächst 18 Spiele für Pittsburgh, ehe er erneut ins Farmteam abgegeben wurde. In der Saison 2005/06 konnte sich der Angreifer letztlich im Kader Pittsburghs etablieren und hatte insgesamt 41 NHL-Einsätze.
Im Sommer 2007 unterschrieb der Stürmer einen Einjahresvertrag beim Ligakonkurrenten Colorado Avalanche, wurde dort jedoch ausschließlich beim Farmteam Albany River Rats in der AHL eingesetzt. Anschließend wechselte Murley innerhalb der Liga zu den Phoenix Coyotescoyotes.nhl.com Coyotes sign Matt Murley, wo er jedoch in der Saison 2007/08 lediglich auf drei Einsätze in der NHL kam und den Rest der Spielzeit beim AHL-Kooperationspartner San Antonio Rampage verbrachte. Im Vorfeld der Saison 2008/09 einigte sich der Linksschütze zunächst auf einen Kontrakt mit den Carolina Hurricanes, entschied sich jedoch noch vor Saisonbeginn für einen Wechsel zum russischen Klub Amur Chabarowsk aus der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL).
Im Sommer 2009 schloss sich Murley dem Schweizer Zweitligisten SC Langenthal annationalleague.ch , wechselte jedoch noch während der laufenden Spielzeit in die National League A (NLA) und spielte erst für den HC Lugano20min.ch Murley bei Lugano - Himmelfarb bei Langenthal und später für die Rapperswil-Jona Lakers.tagesanzeiger.ch Matt Murley für Niklas Nordgren Zur Saison 2010/11 ging der Stürmer nach Schweden in die Elitserien und spielte zunächst einige Partien für den Linköping HC, ehe er vom Ligakonkurrenten Timrå IK verpflichtet wurde. Nach zwei weiteren Spielzeiten dort unterschrieb Murley im Juli 2013 einen Vertrag beim KHL Medveščak Zagreb und kehrte somit in die KHL zurück.medvescak.com In der Saison 2014/15 spielt der variable Offensivspieler für den slowakischen Hauptstadtklub und KHL-Teilnehmer HC Slovan Bratislavatimesunion.com Murley stays in KHL signing with Slovan Bratislava, ehe der Linksschütze im August 2015 von den Nürnberg Ice Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unter Vertrag genommen wurde.icetigers.de
Nach einem Jahr in Franken zog Murley nach Japan weiter und unterzeichnete einen Vertrag bei den Ōji Eagles aus der Asia League Ice Hockey (ALIH). Die folgenden beiden Spielzeiten bis zu seinem Rücktritt im Sommer 2019 verbrachte er beim südkoreanischen ALIH-Teilnehmer Daemyung Killer Whales. Knapp drei Jahre nach seinem Rücktritt absolvierte der 42-jährige US-Amerikaner im Frühjahr 2022 einige Partien für den schwedischen Viertligisten Kovlands IshF.
Erfolge und Auszeichnungen 1999 ECAC All-Rookie Team 2001 ECAC All-Academic Team 2002 ECAC First All-Star Team 2002 ECAC All-Tournament Team 2002 NCAA East Second All-American Team 2004 Teilnahme am AHL All-Star Classic
Karrierestatistik Reguläre Saison Playoffs Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM 1998/99 Rensselaer Polytechnic Institute NCAA 36 17 32 49 32 1999/2000 Rensselaer Polytechnic Institute NCAA 35 9 29 38 42 2000/01 Rensselaer Polytechnic Institute NCAA 34 24 18 42 34 2001/02 Rensselaer Polytechnic Institute NCAA 32 24 22 46 26 2002/03 Wilkes-Barre/Scranton Penguins AHL 73 21 37 58 45 6 0 2 2 15 2003/04 Pittsburgh Penguins NHL 18 1 1 2 14 − − − − − 2003/04 Wilkes-Barre/Scranton Penguins AHL 63 10 26 36 69 24 7 6 13 1 2004/05 Wilkes-Barre/Scranton Penguins AHL 80 17 24 41 55 11 3 0 3 0 2005/06 Pittsburgh Penguins NHL 41 1 5 6 24 − − − − − 2006/07 Albany River Rats AHL 61 23 32 55 18 5 1 5 6 8 2007/08 San Antonio Rampage AHL 76 21 41 62 43 7 2 2 4 0 2007/08 Phoenix Coyotes NHL 3 0 1 1 0 − − − − − 2008/09 Amur Chabarowsk KHL 33 4 3 7 28 − − − − − 2009/10 SC Langenthal NLB 22 8 15 23 18 − − − − − 2009/10 HC Lugano NLA 3 1 1 2 4 − − − − − 2009/10 Rapperswil-Jona Lakers NLA 11 6 6 12 8 − − − − − 2010/11 Linköping HC Elitserien 12 3 5 8 0 − − − − − 2010/11 Timrå IK Elitserien 32 9 6 15 36 − − − − − 2011/12 Timrå IK Elitserien 55 15 16 31 16 − − − − − 2012/13 Timrå IK Elitserien 13 5 8 13 22 − − − − − 2013/14 KHL Medveščak Zagreb KHL 52 16 20 36 6 3 1 1 2 2 2014/15 HC Slovan Bratislava KHL 46 11 13 24 75 − − − − − 2015/16 Nürnberg Ice Tigers DEL 51 9 16 25 26 12 2 1 3 8 2016/17 Ōji Eagles ALIH 48 19 44 63 30 2 1 1 2 0 2017/18 Daemyung Killer Whales ALIH 28 13 24 37 16 − − − − − 2018/19 Daemyung Killer Whales ALIH 31 7 7 14 16 3 0 2 2 0 2019/20 vertragslos nicht gespielt nach Rücktritt 2020/21 vertragslos nicht gespielt nach Rücktritt 2021/22 Kovlands IshF Hockeytvåan 8 3 6 9 2 3 1 0 1 0 NCAA gesamt 137 74 101 175 134 AHL gesamt 353 92 160 252 230 53 13 15 28 24 NHL gesamt 62 2 7 9 38 − − − − − KHL gesamt 131 31 36 67 109 3 1 1 2 2 NLA gesamt 14 7 7 14 12 − − − − − Elitserien gesamt 112 32 35 67 74 − − − − − ALIH gesamt 107 39 75 114 62 5 1 3 4 0
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Einzelnachweise
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